Wirbel um Biker-Posse im Lechtal

Selbst Polizei darf bald nicht mehr fahren

Wirbel um Biker-Posse im Lechtal

Die Lösung eines Lärmproblems durch Biker erinnert an ­einen Schildbürgerstreich.

Das Problem ist unüberhörbar: Anwohner von fünf Straßen im Tiroler Außerfern leiden unter einer regelrechten Invasion von Motorradfahrern. Bis zu 4.000 Biker donnern pro Tag durch die Gegend. Demos und Straßensperren haben landesweit für Aufsehen gesorgt.

Die Lösung des Problems sorgt jetzt allerdings für Wirbel. Ab 10. Juni dürfen nur noch „leise“ Maschinen durchs Lechtal düsen, die maximal einen Nahfeldpegel von 95 Dezibel erzeugen. Was in Biker-Kreisen inzwischen zur Lachnummer wurde: Denn selbst die Ducati-Motorräder der Polizei sind mit ihren 98 Dezibel zu laut und dürfen nicht mehr fahren. Und: Einheimische Biker erreichen die umliegenden Straßen nicht mehr. Mit ihren Maschinen können sie nur noch in ihren Dörfern im Kreis fahren.

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