Rohrbruch: 16 Meter hohe Wasser-Fontäne

Innsbruck

Rohrbruch: 16 Meter hohe Wasser-Fontäne

Der zweite Wasserrohrbruch in Innsbruck binnen weniger Tage: Am Pfingstmontag schoss eine Fontäne 16 Meter in den Nachthimmel.

Ein spektakulärer Wasserrohrbruch rief am Pfingstmontag die Berufsfeuerwehr, das städtische Wasserwerk und die Polizei in der Wiltener Franz-Fischer-Straße auf den Plan: Kurz vor 21.30 Uhr war dort die Hauptwasserleitung geplatzt. „Am Einsatzort erwartete uns eine nicht alltägliche Situation“, schildert Feuerwehr-Einsatzleiter Christoph Grubhofer: „Die Fontäne schoss bis zu 16 Meter in die Höhe.“

Die Gefahr konnte erst gebannt werden, nachdem die Florianis gemeinsam mit dem Wasserwerk das Wasser abgestellt hatten. Die Keller in den umliegenden Häusern waren zum Glück trocken geblieben, erklärt Grubhofer. Warum es zu dem Unglück kam, war vorerst unklar.

Zweites Unglück. Erst vergangenen Donnerstag war mitten in der Nacht an der Kreuzung Trientlgasse/Grießauweg eine Wasserleitung geborsten: Der Druck in den Rohren war so groß, dass die Wasserfontäne Steine aus dem Boden in die Luft schleuderte, die auf Autos herabprasselten, die auf dem Firmengelände eines nahen Autohauses standen.

Erst nach einer halben Stunde konnte die Berufsfeuerwehr Innsbruck die Fontäne bändigen.

Serie? Ob es zwischen den beiden Fällen einen Zusammenhang gibt, konnte die Feuerwehr am Dienstag nicht beantworten.
 

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