Betrunken im ORF

Verwirrung um Rafreider-Drama

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Nach dem TV-Eklat meldet sich der ORF-Moderator nun erstmals zu Wort.

ORF-Moderator Roman Rafreider sorgte am Dienstag für den TV-Eklat des Jahres. Der 52-Jährige hatte offensichtlich betrunken oder unter Einfluss von Beruhigungstabletten den ZiB Flash gegen 22 Uhr moderiert. Ganze 400.000 Zuseher verfolgten die Sendung und blieben ratlos zurück. Die ZiB Nacht, die Rafreider ebenfalls hätte moderieren sollen, musste über eine halbe Stunde verschoben werden. Martin Thür sprang kurzfristig ein.

Vater liegt auf der Intensivstation

Was anfangs das Netz amüsierte, hatte aber einen ernsten Hintergrund. Wie oe24 aus dem Umfeld des Moderators erfuhr, gab es wohlmöglich einen Grund für den "Ausrutscher". Rafreiders Vater liegt zurzeit auf der Intensivstation, sein Zustand soll sehr schlecht sein. Zuvor hatten die "Vorarlberger Nachrichten" berichtet, dass ein Familienmitglied gestorben sei. "Es hat nichts mit meinem Vater zu tun, aber ja: Ich wäre gestern während der Sendung fast kollabiert. Es gibt einen Todesfall und das hab ich vor der Sendung erfahren", wird der 52-Jährige zitiert, Rafreider selbst dementiert aber, dass dieses Zitat so gefallen sei. 

Rafreiders Karriere beim ORF ist nun aber wohl  beendet. "Roman Rafreider wurde umgehend suspendiert", hieß es am Mittwoch in einem ORF-Statement. Außerdem werde der Fall, und dienstrechtliche Konsequenzen, von der Personalabteilung geprüft. Rafreider  entschuldigte sich, wird aber bis zur Klärung nicht mehr moderieren, hieß es auf ÖSTERREICH-Nachfrage. Er will jetzt freiwillig seine ORF-Karriere beenden.

Video zum Thema: Gerald Grosz zu Rafreider-Auftritt

 
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