Tirol und Vorarlberg

"Fensterbohrer" gesteht 152 Einbrüche

Ein 42-jähriger Kroate hat 152 Einbrüche gestanden. Der als "Fensterbohrer" bekannte Kriminelle hatte es auf Schmuck und Geld abgesehen.

Der im September in Tirol geschnappte 42-jährige Kroate, der unter dem Namen "Fensterbohrer" bekannt wurde, hat mittlerweile 152 Einbrüche in Tirol, Vorarlberg und Oberösterreich gestanden. Dies gab die Polizei am Freitag bekannt. Der Wert der Beute soll bei etwa 30.000 Euro liegen, der angerichtete Schaden bei mehr als 40.000 Euro.

Schmuck, Bargeld, Handys
Der in Bosnien-Herzegowina geborene Einbrecher hatte seine Österreich-Tour im Juni in Vorarlberg begonnen. Dort wird er für zehn Delikte verantwortlich gemacht. Im Juli und Anfang August war er dann in Oberösterreich in 98 Fällen "tätig". Am 5. September reiste der Kriminaltourist dann nach Tirol, wo er in Innsbruck und Umgebung 44 Mal sein Unwesen trieb. Zur Beute zählten vor allem leicht transportierbare Dinge wie Schmuck, Bargeld oder Handys.

Erst nach einer guten Zeugenbeschreibung nach einem gescheiterten Einbruch in Sistrans südlich der Landeshauptstadt gab es einen konkreten Hinweis aus der Bevölkerung. Am 20. September wurde der Kroate in seiner Unterkunft in Rinn gestellt.

In der ersten Woche der U-Haft habe der Mann nicht einmal seinen Namen nennen wollen, berichtete Christoph Hundertpfund vom Landespolizeikommando. Nach dem Aufbau eines Vertrauensverhältnisses und der vorliegenden Sachbeweise habe der Mann dann schrittweise kooperiert und letztlich das Geständnis abgelegt.

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