Schwere Skiunfälle in Vorarlberg

Komplizierte Einsätze

Schwere Skiunfälle in Vorarlberg

30-Jährige stürzte außerhalb der Piste und prallte gegen Baum.

Skiunfälle am ersten Wochenende mit reichlich Schnee machten in Vorarlberg zum Teil schwierige Bergungsmanöver der Einsatzkräfte erforderlich. In Lech waren beispielsweise vier Pistenretter notwendig, um einen 53-jährigen Amerikaner aus einem Tobel zu bergen.

Der Mann war Teil einer fünfköpfigen Skischulgruppe, die mit einem Skilehrer in freiem Gelände unterwegs war. Bei einem Schwung im Bereich des Kriegerhorns verlor er ohne Fremdverschulden das Gleichgewicht, verkantete und stürzte mit dem Kopf voraus in den Schnee. Nach der Erstbehandlung durch den Gemeindearzt wurde der Verunglückte ins LKH Bludenz eingeliefert.

Selbst verschuldet waren auch die Unfälle einer 30 Jahre alten Skifahrerin in Brand (Bezirk Bludenz) und einer 27-jährigen Snowboarderin aus Deutschland in Schruns im Montafon. Die Deutsche war am Hochjoch über den Pistenrand geraten und gegen einen Eisbrocken geprallt, die Skifahrerin war außerhalb der markierten Piste in der Nähe der Palüdhütte gestürzt, hatte sich überschlagen und war gegen einen Baum geprallt. Sie erlitt dabei schwere Oberschenkel- und Beckenverletzungen. Beide Frauen mussten mit dem Rettungshubschrauber C8 geborgen und ins Spital geflogen werden.
 

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