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Intim-Rasur-Streit

Waxing-Lady lädt Kanzler Kern ein

Das Ministerium zeigte sich über das Posting der Unternehmerin verärgert.

Der Wirbel um die geforderte Intim-Rasur mit Blick ins Freie in dem Schönheitssalon The Beauty Bar in der Wiener City wird immer größer. Jetzt hat sich die Betreiberin Katia Wagner (28) sogar in einem offenen Brief an Kanzler Kern gewendet. Sie lädt den Regierungschef zu Besuch in ihr Geschäft ein und will ihm persönlich ihr Leid von der angeblichen Behördenwillkür klagen.

Unternehmerin fordert eine Entschuldigung

Wie berichtet, hat Wagner jede Menge Stress mit dem Arbeitsinspektorat. Eine Prüferin hatte beanstandet, dass es in ihren Räumlichkeiten für Intim-Waxings kein Fenster gäbe, und forderte sie auf dies zu ändern. Für Wagner eine Aufforderung zur Behandlung ihre Kundinnen in der einsehbaren Geschäftsauslage.

Am Freitag kam neuerlich Bewegung in die pikante Angelegenheit: Der Chef des Arbeitsinspektorats für den 1. Bezirk suchte den Beautysalon persönlich auf, um ein klärendes Gespräch mit der Jungunternehmerin zu führen. Der Arbeitsinspektor will für den besonderen Fall von Katia Wagner eine Ausnahmeregelung finden, da schließlich auch die Intimsphäre der Kunden im Vordergrund stehe.

Entschuldigung. Die Unternehmerin fordert zusätzlich eine Entschuldigung vom Pressesprecher des Sozialministeriums. Er hätte die Geschäftsräumlichkeiten öffentlich als „chaotisch“ bezeichnet und damit versucht, dem Ruf der Jungunternehmerin zu schaden. Zudem soll er sich nicht an seine Amtsverschwiegenheitspflicht gehalten und vertrauliche Informationen öffentlich gemacht haben.

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