Waxing Lady Katjy Wagner

"Leichenschändung"

Waxing-Lady sauer über neue Anzeige

Gewerkschaft hat Beautysalon-Betreiberin angezeigt. Sie soll Gewerbeschein verlieren.

Nächste Runde in der Bürokratie-Posse um Waxing-Lady Katia Wagner. Seit Monaten tobt der Konflikt mit dem Arbeitsinspektorat (das u. a. fehlende Fenster in den Waxing-Kabinen bekrittelte). Jetzt hat die Gewerkschaft vida die Wiener Beautysalon-Betreiberin beim Magistrat angezeigt. Und zwar wegen angeblich schwerer Verstöße gegen das Gewerberecht.

"Leichenschändung"
"Ich empfinde das als Leichenschändung", empört sich Wagner im Gespräch mit ÖSTERREICH. "Ich sperre eh Ende April zu, die Mitarbeiter wurden bereits zur Kündigung angemeldet." Angesichts sich auftürmender Behördenauflagen hatte die Waxing-Lady keine andere Lösung gesehen, als ihren Laden dichtzumachen. "Die Causa ist durch", sagt Wagner. Weil ihr Fall für große Schlagzeilen sorgte, wolle die Gewerkschaft anscheinend "jetzt mitnaschen von meiner Bekanntheit".

Gewerbeschein
Gewerkschafter Roman Hebenstreit nimmt auch VP-Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner ins Visier. Dieser hatte sich in Wagners Kampf gegen Behörden-Schikanen auf die Seite der Unternehmerin gestellt. Hebenstreit vermisst beim Ministerium Maßnahmen gegen Wagner. Wegen der angeblichen Missstände hätte man ihr den Gewerbeschein entziehen müssen. Das Ministerium wertet das als "politisch motiviertes Ablenkungsmanöver".


Video zum Thema: Gewerkschaft zeigt Waxing Lady an
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