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Wirbel um Posting

Waxing-Miss droht jetzt Strafe

Am Freitag findet ein Gespräch zwischen Arbeitsinspektorat und Katia Wagner statt.

Der Post der Jungunternehmerin Katia Wagner (28) sorgte auf Facebook für Wirbel. Ein Arbeitsinspektor hatte nach einem Kontrollbesuch festgehalten, dass die Räumlichkeiten im 1. Stock ihres Schönheitssalons keinen „Sichtkontakt ins Freie aufweisen“. Als Arbeitsräumlichkeiten seien diese daher ungeeignet – ÖSTERREICH berichtete.

Verwaltungsstrafe. Die Ex-Miss vermutet Behördenwillkür und ließ ihrem Ärger über den Amtsschimmel in einem Video freien Lauf. Die 28-Jährige hat laut Bescheid 12 Wochen Zeit, um die Mängel zu beheben, danach droht die erste Verwaltungsstrafe. Doch die kampflustige Unternehmerin denkt nicht daran, bauliche Maßnahmen durchzuführen und ist bereit, bis aufs Ganze zu gehen: „Sollte ich verurteilt werden, werde ich das Studio schließen.“ Um den gewünschten Sichtkontakt herzustellen, verlegte sie einen Behandlungstisch für die Intim-Haarentfernung in den Auslagenbereich ihres Studios.

Ministerium verärgert über Facebook-Posting

Auf Nachfrage zeigte sich Pressesprecher Christoph Ertl vom Sozialministerium verärgert. Von allen Mängeln, die festgestellt wurden, hätte sich die Unternehmerin den medientauglichsten Punkt herausgenommen und Reglementierungen zum Schutz der Mitarbeiter ins Lächerliche gezogen. Auch das Gespräch mit dem Arbeitsinspektorat hätte sie nicht angenommen. Bemängelt würden die drei Notausgänge sowie fehlende Lüftungsmöglichkeiten im 1. Stock, wo Mitarbeiter zum Teil mit Chemikalien arbeiten.

„Es ist nicht die Priorität des Arbeitsinspektorats, Strafen auszustellen, außer das Unternehmen weigert sich partout“, so Ertl. Katia Wagner zeigte sich indes versöhnlich: „Dass ich nicht reden will, stimmt nicht. Ich habe heute um 11 Uhr ein Gespräch mit dem Chef des Arbeitsinspektorats.“ (lae)



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