1.325-PS-Bolide: So lief der Betrug

Prominente Investoren angelockt

1.325-PS-Bolide: So lief der Betrug

Der frühere Möchtegern-Rennfahrer Markus F. (37) soll mit einem gefakten Boliden Anleger um Millionen geprellt haben – ÖSTERREICH berichtete. Sein „Red Milan“, den er für zwei Millionen Euro anbot, war nur eine Attrappe: Holzkonstruktion, kein Motor, keine Elektrik.

Weltweit ging der 37-Jährige mit seinem Modell auf Tingeltour. Offenbar erfolgreich. 18 Millionäre sollen den „Red Milan“ vorbestellt und bereits eine Anzahlung von bis zu 500.000 Euro geleistet ­haben. Runtastic-Star und Auto-Narr Florian Gschwandtner rührte auf Facebook die Werbetrommel – noch letzten August postete er, wer Interesse an einem „Red Milan“ habe, könne ihn kontaktieren. Als Berater wollte Markus F. Auto-Manager und Ex-Magna-Chef Sigi Wolf ködern – der wurde aber schnell skeptisch und kehrte der Sache den Rücken.

Der smarte Markus F. führte mit dem Geld ein Leben im Luxus. Zu PR-Terminen für seinen Fake-Boliden nutzte er einen Learjet. Selbst Fürst Albert empfing ihn in Monaco.

Inzwischen sitzt der Niederösterreicher in Haft. Für ihn nichts Neues. Markus F. ist wegen Betrugs einschlägig vorbestraft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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