20 IS-Kinder sollen heim nach Österreich

Zwei Buben bereits am Weg

20 IS-Kinder sollen heim nach Österreich

 

Sie sind eineinhalb und drei Jahre alt: Ein DNA-Test hat bewiesen, dass es sich bei ihnen um die Kinder der vermutlich bei IS-Kämpfen ums Leben gekommenen Wienerin Sabina S. handelt. Jetzt kommen die Buben, die bislang im Wüstenlager Al-Hol in Syrien hausen mussten, zur Oma nach Wien-Favoriten. Die Kinder sind Österreicher, die Großeltern haben inzwischen die Obsorge erhalten. Die Buben brachte Sabina, die 2014 im Alter von 15 Jahren gemeinsam mit ihrer Freundin Samra (16) in den Heiligen Krieg gezogen war, in Syrien zur Welt, Vater ist ein tschetschenischer IS-Kämpfer.

Die beiden Kinder bilden quasi die Vorhut, weitere Buben und Mädchen aus Syrien und dem Irak werden folgen. 20 minderjährige Kinder leben noch in ehemaligen IS-Gebieten, wie Ex-Außenministerin Karin Kneissl im Mai bestätigte.

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