Alko-Szene Floridsdorf: Obdachlose

Die hiesige Gastro bangt um Umsatz

Alko-Szene Floridsdorf: Obdachlose "erobern" Bahnhof

Die Zustände am Franz-Jonas- Platz würden Mitschuld an der Gastro-Flaute tragen. 

Floridsdorf. Fotos und Informationen, die ÖSTERREICH zugespielt worden sind, fördern beunruhigende Zustände in Floridsdorf zutage. Zahlreiche Obdachlose treffen sich am Bahnhof.

Die Obdachlosen verschmutzen den Bahnhof

Problem. Ein Uringeruch umwehe den gesamten Bereich, denn die Obdachlosen würden direkt in den Brunnen des Bahnhofs urinieren. Darin würden sie auch ihre Wäsche waschen und ihre Körperreinigung verrichten.

Rausch. Die Personen konsumieren viel Alkohol, die leeren Dosen verschmutzen den Bahnhof. Der Rausch werde dann mitten am Bahnhofplatz ausgeschlafen.

Kritik. Dietmar Schwingenschrot, der FP-Wirtschaft-/Gastronomen-Spitzenkandidat, meint: „Kaum einer verspürt Lust, sich in eines der nahen Lokale oder Schanigärten zu setzen und sich diese Alkoszene anzuschauen.  Die Gastro vor Ort braucht Hilfe. Nicht nur finanzielle nach Corona, sondern auch gegen die Alkoszene in Floridsdorf.“ Wegen der Coronakrise würden die Gastrobetriebe  rund um den Bahnhof ums nackte Überleben ringen. Das Sandler-Aufkommen sei auch schuld daran.

Maßnahmen. Der Floridsdorfer SP-Bezirksvorsteher Georg Papai kennt die Problematik, versteht die Aufregung Schwingenschrots aber nicht ganz: „Die Polizei kontrolliert, Sozialarbeiter des Help-U-Teams sind vor Ort, eine Erhöhung der Reinigungsfrequenz ist erfolgt. Mir liegen dazu aktuell keinerlei Beschwerden vor.“

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