Nach Todesfall: Kommt Verbot von E-Scootern?

Blindenverband startete Proteste

Nach Todesfall: Kommt Verbot von E-Scootern?

Sie verstellen Rad-Abstellplätze, Gehsteige und sorgen zunehmend für Ärger – trotzdem nimmt der E-Scooter-Boom kein Ende. In Paris forderte der Hype am Montag sein erstes Todes­opfer: Ein 25-jähriger Fahrer eines E-Rollers war von einem Lkw erfasst worden, weil er dessen Vorrang missachtet haben soll. Auch in Wien häufen sich Unfälle. Anfang der Woche wurde ein Mann auf einem E-Scooter mit sage und schreibe 73 km/h in einer 50er-Zone aufgehalten. Zudem hatte der Lenker eine Beifahrerin dabei. Die Woche davor wurde ein E-Roller-Fahrer, der bei Rot eine Ampel querte, bei einer Kollision schwer verletzt.

„Wenn der Missbrauch von E-Scootern so weitergeht und sich schwere Unfälle häufen, wird man über ein Verbot der Leih-Modelle nachdenken müssen“, so FPÖ-Verkehrssprecher Toni Mahdalik. Rund 6.000 Leih-E-Scooter kurven mittlerweile durch Wien und neue Anbieter wie Arolla oder VOI stehen in den Startlöchern.

Besonders schlimm ist die Situation für Menschen mit Sehbehinderung, die sich täglich mit den Stolperfallen auseinandersetzen müssen. Morgen startet die „Initiative RückSICHT“ des Blindenverbands eine Aktion, bei der blinde und sehbehinderte Menschen Hinweis-Flyer bei fälschlich abgestellten E-Scootern anbringen, wenn sie zum gefährlichen Hindernis werden.

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