Eklat um
 Doppel-Mörder

Er war tickende Zeitbombe

Eklat um
 Doppel-Mörder

Ein Doppelmörder schoss wieder auf Polizisten. Die Justiz aber hielt ihn für ungefährlich.

Das Feuergefecht zwischen der Polizei und dem aus der Haft entlassenen Doppelmörder Amyn Radwan G. (47) vom Montagabend wirft viele Fragen auf: Wieso war der Gewaltverbrecher, der Ende der 1980er-Jahre einen Dealer und einen Polizisten erschossen hatte, überhaupt auf freiem Fuß, wie konnte er nach seiner Entlassung einfach untertauchen?

Schütze drohte 
Polizisten mit Mord
Die Antworten sind so einfach wie grotesk: Der Doppelmörder war nach 24 Jahren Gefängnis von einem Psychologen als inzwischen ungefährlich eingestuft worden. Bewährungsauflagen wurden ihm erst gar nicht gemacht, weil er versprach, in seine libysche Heimat zurückzukehren. Stattdessen aber trieb er als Einbrecher weiter sein Unwesen. Schwer bewaffnet und brandgefährlich.

Als er in Floridsdorf festgenommen werden sollte, zögerte Amyn G. keine Sekunde. Er feuerte sofort auf die Beamten, hörte erst auf, als er selbst von fünf Schüssen getroffen worden war. Schwer verletzt wollte er noch eine scharfe Handgranate zünden, doch das vereitelten die Beamten.

Nach ÖSTERREICH-Informationen hat der Doppelmörder nicht nur den Gendarmen Johann Habres (33) aus Maria Lanzendorf getötet. Er drohte auch weiteren Cops mit der Ermordung. Zwei Polizisten hatten ihn einst festgenommen, einer von ihnen war Helmut Burgsteiner: „Er hat uns damit gedroht, uns nach seiner Haftentlassung umzubringen“, sagt der Chefinspektor.

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