Flüchtling stach seine Frau nieder

In Asylunterkunft

Flüchtling stach seine Frau nieder

Im Streit hat ein afghanischer Asylwerber seine Frau niedergestochen und schwer verletzt.

Nachmittags gegen 15 Uhr hörten Zeugen in der Asylunterkunft Mariannengasse in Wien-Alsergrund einen lautstarken Streit ­zwischen Eheleuten. „Dann schrie die Frau, der Mann kam mit dem Messer heraus“, sagte Polizeisprecher Patrick Maierhofer. Die Zeugen alarmierten die Polizei, Beamte des Stadtpolizeikommandos Josefstadt rückten an.

Der Afghane soll seiner Frau mindestens vier Mal mit einem Küchenmesser in den Oberkörper gestochen haben. Laut Polizei hat der 35-Jährige dies auch eingestanden, ohne jedoch näher auf das Motiv einzugehen.

Maierhofer: „Der 35-Jäh­rige gab zu, im Streit zugestochen zu haben, er ließ sich widerstandslos fest­nehmen.“

Ermittlungen wegen
versuchten Mordes

Das 28-jährige Opfer kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Lebensgefahr bestand offenbar nicht. Aufgrund ihrer schweren Verletzungen konnte die Afghanin bislang nicht einvernommen werden. Gegen den Mann wird wegen versuchten Mordes ermittelt – es gilt die Unschuldsvermutung.

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