Führt Rad zum irren Bankräuber?

Hohe Belohnung für Hinweise

Führt Rad zum irren Bankräuber?

Der Täter mit der Corona-Maske flüchtete mit einem ganz besonderen (gestohlenen) Rad.

Wien. Eine Woche nach dem irren Coup auf eine Bawag-­Filiale am Rennbahnweg gibt es noch keine konkrete Spur zum schießwütigen Räuber, der sich mit Schutzmaske und 10er-Packung Klopapier in der Hand als harmloser Corona-Passant tarnte – dann aber, die Beute in ein Supermarkt­sackerl verstaut, eine 58-jäh­rige Kundin gezielt niederschoss. Grund für den Mordversuch, der dem hoffentlich bald gefassten Gangster bis zu lebenslang einbringen könnte: Die Frau wollte nicht wie die anderen Kunden am Boden liegen bleiben und wollte flüchten. Nach einer Not-OP ist sie übrigens auf dem Weg der Besserung und dürfte völlig von dem Durchschuss durch Niere und Bauch genesen.
 
© lpd wien
 
Größte Hoffnung bei der Suche nach dem vermummten Mann ist das Rad, mit dem er zum Überfall kam. Er sperrte das Rad mit lila Zahlenschloss in der Franz-Eduard-Matras-Straße an einem Verkehrsschild ab, radelte mit ihm vermutlich durch oder entlang des Friedhofs Kagran davon und ließ es am Markomannenweg an einer Wohnhausmauer stehen.
 
Das graue Damenrad mit der Aufschrift „Hochschaubahn“ wurde übrigens 2015 im Wiener Prater bei einem Fahrradverleih gestohlen. Ob es dabei oder danach in die Hände des Corona-Räubers kam, ist unklar. Die Belohnung für entscheidende Tipps, die zum Täter führen, betragen 5.000 Eu­ro. Hinweise unter 01 31310 33800 (Landeskriminalamt, Gruppe Kampner).(kor)

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