Ärztinnen packen aus:

Kinderärztinnen schlagen Alarm

Zwei Medizinerinnen erzählen, warum wegen des Ärztemangels die Lage dramatisch ist.

Wien. Es wird zu wenig in die gesundheitliche Versorgung von Kindern investiert, dieser Meinung sind unter anderem zwei Wiener Kinder-Kassenärztinnen. Sie klagen über dramatischen Kinderärztemangel. „Wir finden keine Vertretung, wenn wir mal auf Urlaub gehen, wir müssen zusperren! Wo sollen die Kinder dann hingehen?“, fragt Dr. Nicole Grois, Kinderärztin im neunten Bezirk. „Wir Kassenärzte fürchten uns vor der Grippezeit, falls wir einen Ansturm haben, haben wir Angst, diesen nicht bewältigen zu können“ schildert sie weiter.

Ein Lösungsvorschlag kommt von den Neos: Obmann Christoph Wiederkehr fordert den Bau von fünf speziellen Kinder- und Jugendgesundheitszentren und 120 Kassenstellen für Kinderärzte in Wien (derzeit sind es nur rund 80).

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