Video zum Thema Gasexplosion in Wien: Fieberhafte Suche nach Vermissten
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Mega-Detonation in Wien:

Zweiter Toter in zerstörtem Haus gefunden

Die verheerende Detonation - die Einsatzkräfte gehen von einer Gasexplosion aus - in einem Gemeindebau in Wien-Wieden hat zwei Todesopfer gefordert. In der Nacht auf Donnerstag wurde in der Trümmern des Hauses Ecke Preßgasse - Schäffergasse eine weibliche Leiche geborgen. 

Zweites Todesopfer Donnerstagabend entdeckt

Nach der Gasexplosion in dem Haus am Eck Pressgasse/Schäffergasse ist eine Person in dem zerstörten Gebäude entdeckt worden. Laut Polizeisprecher Paul Eidenberger wurde der tote Mann kurz vor 20.00 Uhr gefunden, Unklarheit herrschte zunächst aber über die Identität. 
 
Die Einsatzkräfte betonten, dass der Tote nicht identifiziert worden sei. Zur Klärung, um wen es sich handelt, wurde laut Polizeisprecher Paul Eidenberger eine Obduktion angeordnet. Feuerwehrsprecher Gerald Schimpf schloss aber aus, dass sich noch weitere Personen in dem zerstörten Haus befinden
 
Damit hat die Gasexplosion vom Mittwochnachmittag zwei Menschenleben gefordert, neben dem noch nicht identifizierten Toten eine 29-jährige Frau. Ein 31-Jähriger und ein 54-Jähriger wurden schwer verletzt. Dazu kamen etliche Leichtverletzte. Feuerwehrsprecher Gerald Schimpf schloss aus, dass es weitere Opfer gibt. Zu dem nicht identifizierten Todesopfer wurde eine Obduktion angeordnet.
 

Eine der vermissten Personen wieder aufgetaucht

Eine der zwei Personen, die nach der Gasexplosion in Wien-Wieden zuletzt als vermisst gegolten hatten, ist wieder aufgetaucht. Sie hatte sich in einem Krankenhaus befunden, teilte die Wiener Berufsfeuerwehr Donnerstagmittag am Unglücksort mit.

Bei der betreffenden Person handelt es sich um jene, die sich zum Zeitpunkt der Detonation in jenem Stiegenhaus befunden haben soll, das aufgrund der Erschütterung eingestürzt war. Damit wurde am frühen Donnerstagnachmittag noch eine Person vermisst, nach der seit mehreren Stunden im Schutt vor bzw. am fünfgeschoßigen Gebäude an der Ecke Preßgasse - Schäffergasse gegraben wird. Es wurde befürchtet, dass sie von Trümmern verschüttet wurde. Seit Donnerstagabend ist das nun traurige Gewissheit.
 

Schutt händisch abgetragen

Donnerstagmittag hatten die Einsatzkräfte bereits große Mengen an Schutt händisch abgetragen. Parallel dazu wurde technisches Gerät vorbereitet, um das Material wegzuschaffen. Am teileingestürzten Gebäude selbst begann die Feuerwehr damit, Geschoßdecken, die aufgrund der Explosion übereinanderzuliegen gekommen waren, von oben schrittweise abzutragen. Die Arbeiten am Gebäude würden so lange fortgeführt, bis dieses als gesichert gilt und nicht mehr einsturzgefährdet ist, teilte Feuerwehr-Sprecher Gerald Schimpf mit. Die Instandsetzungsarbeiten sollen dann sukzessive an Baufirmen vergeben werden.

Die unmittelbaren Nachbargebäude und angrenzende Häuser, an denen bedingt durch die heftige Detonation Schäden an der Bausubstanz und durch Glasbruch aufgetreten sind, sind nicht einsturzgefährdet, hieß es seitens der Feuerwehr. 
 

GAsexplosion Wieden © JOE KLAMAR / AFP

Laut Feuerwehrsprecher Christian Feiler hatte man, nachdem Suchhunde angeschlagen hatten, seit Mittwochabend fieberhaft parallel am Schuttkegel vor dem Haus und jenem im Innenbereich gearbeitet. Während der äußere Bereich ergebnislos abgetragen wurde, fand sich im Haus, nahe an der Fassade die Leiche der Frau. Wie die Berufsrettung Wien gegenüber oe24.at bestätigt, handelt es sich um eine erst 29-Jährige. Mit Hohlraumkameras durchsuchte man im Innenbereich weitere Spalten in den Trümmern und wurde fündig: Diese weitere Person gab keine Lebenszeichen von sich. "Wir arbeiten derzeit mit Volldampf, um diese zu bergen", so der Sprecher.

 

 

Konzentrierte Suche nach vermisster Person

Nach der Gasexplosion in Wien-Wieden hat sich die Arbeit der Wiener Berufsfeuerwehr am Donnerstagvormittag auf die Suche nach einer vermissten Person konzentriert, die unter den Trümmern des teilweise eingestürzten mehrgeschoßigen Wohnhauses an der Ecke Preßgasse - Schäffergasse vermutet wird. Der Suchbereich wurde weiter eingegrenzt, die Einsatzkräfte gruben sich händisch durch den Schutt.

"Man kann nur händisch nach der verschütteten Person suchen, um diese nicht zu gefährden", erklärte Feuerwehr-Sprecher Gerald Schimpf an Ort und Stelle vor Journalisten. Die Tätigkeit der Feuerwehr wurde insofern erschwert, weil immer wieder Teile des Daches in die Tiefe stürzten und Schutt nachrutschte. "Das Gebäude ist in einem instabilen Zustand. Die Feuerwehr bleibt jedenfalls so lange vor Ort, bis Klarheit über die vermisste Person herrscht und das Gebäude komplett abgesichert ist", betonte Schimpf.

gasexplosion wien © APA/MARIO PRITISANAC

Gasexplosion Wien © APA/EXPA/MICHAEL GRUBER

Feuerwehrmann bei Bergungsarbeiten verletzt

Ein Feuerwehrmann hat sich bei den Bergungsarbeiten in den Trümmern den einsturzgefährdeten Wohnhauses in Wien-Wieden verletzt. Wie am Donnerstagvormittag bekannt wurde, wurde der Mann ins Krankenhaus gebracht. Es dürfte sich zum Glück um keine lebensbedrohliche Verletzung handeln.

Unterdessen durchkämmten wieder Rettungshunde den Schutt im Unglücksbereich. Unter den Trümmern wird nach wie vor eine vermisste Person vermutet. Die Hunde sollen auch angeschlagen haben, erfuhr die APA an Ort und Stelle. Das muss aber nicht zwangsläufig heißen, dass sich jemand unter dem Schuttberg befindet. "Es sind inzwischen so viele Einsatzkräfte über diesen Bereich gegangen, dass das die Spurenlage vermischt", hieß es.
 

gasexplosion wien © APA/MARIO PRITISANAC

Ebenfalls vermisste Person hat sich mittlerweile gemeldet

Eine von den drei vermissten Personen - eine 29 Jahre Frau - konnte nur mehr tot aus den Trümmern geborgen werden. Nach einer weiteren vermissten Person wird zur Stunde fieberhaft gesucht. Die dritte vermisste Person hat sich mittlerweile gemeldet und ist wohlauf. Von den Leichtverletzten befanden sich am Donnerstagvormittag nur mehr drei Personen in Spitalsbehandlung. "Die restlichen Patienten konnten in häusliche Pflege entlassen werden", teilte Christoph Mierau vom Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) mit.

Während der Nacht waren etwas mehr als 100 Feuerwehrmänner im Einsatz, wobei ständig rotiert wurde, um diese bei der großen Hitze und der anstrengenden händischen Arbeit abzulösen. Durch den direkten Einsatz schweren Geräts wären etwaige Überlebende gefährdet worden. In den Morgenstunden des Donnerstags waren nur mehr 35 Mann an Ort und Stelle, da man im Innenbereich auch nicht mehr zum Einsatz bringen konnte, so Feiler.

Von der zerstörten Fassade fielen durch die Arbeiten immer wieder neue Brocken auf die Straße. Nach der Detonation klaffte ein riesiges Loch in dem mehrgeschoßigen Gebäude. Wohnbereiche zwischen dem zweiten und vierten Stock wurden weggerissen, Bauteile und Inventar auf die Straße geschleudert.

 

 

 Letzte Überprüfung der Gasleitung von 2017 bis 2018
 

Die letzte Überprüfung der Gasleitungen des nach einer Explosion teilweise eingestürzten Hauses in Wien-Wieden hat von 2017 bis 2018 durch einen Installateur stattgefunden, hieß es aus dem Büro der Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal (SPÖ) am Donnerstag. Wiener Wohnen habe bis zur Explosion keine Hinweise auf Gasgeruch, Probleme mit Gas oder Ähnliches aus der Wohnanlage erhalten.

Das gesetzliche Prüfintervall von Gasleitungen liegt bei zwölf Jahren, informierte die Stadträtin. Die letzte Sanierung der Wohnanlage erfolgte von 2006 bis 2007.

Mitarbeiter von Wiener Wohnen hätten am Mittwoch bereits die ersten Ersatzquartiere für die Betroffenen organisiert. Heute sollen alle Mieter aktiv durchtelefoniert und Ersatzwohnungen angeboten werden. Mieter können auch zum Bürgerbus an Ort und Stelle kommen oder ins Wiener-Wohnen-Service-Center, wo ein eigener Bereich dafür eingerichtet wurde.
 

Stiege muss abgerissen werden

"Wir alle sind bewegt von dem Unglück und dessen fatalen Auswirkungen", sagte Kathrin Gaal. "Meine aufrichtiges Mitgefühl und meine tiefe Anteilnahme gelten den Angehörigen der Opfer." Die Stadträtin, die den Helfern ihren Dank und Respekt übermittelte, versicherte allen Betroffenen "die volle, unkomplizierte Unterstützung durch Wiener Wohnen."

Die von der Explosion betroffene Stiege (das Haus besteht aus zwei) "ist definitiv verloren" und wird abgerissen werden müssen, hieß es aus dem Büro der Stadträtin. Man habe noch Mittwochnacht erste Sofortmaßnahmen beauftragt, "damit wir zur Absicherung anrücken können, wenn die Feuerwehr das Haus an uns übergibt". Ob die zweite Stiege gerettet werden kann, werde sich erst nach Überprüfungen zeigen.
 

 

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14 Verletzten waren zu beklagen, darunter zwei Schwerverletzte. Ein 35-jähriger Hausbewohner, der sich zum Zeitpunkt der Explosion in seiner Wohnung befand, dürfte von herabfallendem Mauerwerk getroffen worden sein. Der Mann erlitt Knochenbrüche, Rissquetschwunden und schwere innere Verletzungen. Laut Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) stabilisierte sich sein Zustand noch am Abend, Lebensgefahr war keine mehr gegeben. Bei dem zweiten Schwerverletzten handelt es sich um einen 54 Jahre alten Mann, der von Glassplittern getroffen wurde und Schnittverletzungen davongetragen hat. Die zwölf Leichtverletzten wurden teilweise in häusliche Pflege entlassen. Der andere Teil musste zur Beobachtung und zur weiteren medizinischen Behandlung in verschiedenen Krankenhäusern bleiben.

   In unmittelbarer Nähe der Unglücksstelle befinden sich eine Volksschule und eine Neue Mittelschule. Wie ein Anrainer der APA mitteilte, sollen sich 30 bis 40 Minuten vor dem Unglück noch Kinder und Eltern, die ihre Kleinen von der Nachmittagsbetreuung abholten, auf der Straße befunden haben. Später wurden die Schulen vorübergehend geöffnet, wo evakuierte Bewohner und besorgte Angehörige gelabt wurden.


 

Gasexplosion Wien Wieden © TZOE/Eckhardt

Gasexplosion Wien © APA

Gasexplosion Wien Wieden © Viyana Manset Haber

Gasexplosion Wien © Viyana Manset Haber

Zahl der Verletzten stieg auf 14

Am Abend war von 14 Verletzten die Rede, darunter zwei Schwerverletzte. Ein 35-jähriger Hausbewohner, der sich zum Zeitpunkt der Explosion in seiner Wohnung befand, dürfte von herabfallendem Mauerwerk getroffen worden sein. Der Mann erlitt Knochenbrüche, Rissquetschwunden und schwere innere Verletzungen. Wie kurz vor 22.00 Uhr vom Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) in Erfahrung zu bringen war, hat sich sein Zustand mittlerweile stabilisiert. Lebensgefahr war keine mehr gegeben.

   Bei dem zweiten Schwerverletzten handelt es sich um einen 54 Jahre alten Mann, der von Glassplittern getroffen wurde und Schnittverletzungen davongetragen hat. Die zwölf Leichtverletzten wurden teilweise in häusliche Pflege entlassen. Der andere Teil musste zur Beobachtung und zur weiteren medizinischen Behandlung in verschiedenen Krankenhäusern bleiben. Das einsturzgefährdete Wohnhaus wurde evakuiert.

 

Gasexplosion Wien © Viyana Manset Haber

Gasexplosion Wien © APA

Gasexplosion © Facebook/Andrew Avdiiuk‎


Gasexplosion Wien © APA


 





23:18
 

Sicherungsarbeiten werden Freitagfrüh fortgesetzt

Die Feuerwehr stellte die Sicherungsarbeiten an dem Gebäude über Nacht ein, sie sollen Freitagfrüh fortgesetzt werden. Sobald die Sicherung abgeschlossen ist, übergibt die Feuerwehr die Arbeiten sukzessive an eine Baufirma. Unterdessen hat bereits die Ursachenerforschung begonnen. Die Brandermittlergruppe des Landeskriminalamtes begleitete am Donnerstag bereits die Arbeiten der anderen Einsatzkräfte.

22:00
 

Extrem hohe Einsturzgefahr

Nach der Gas-Detonation ist die "Gefahr eines Folgeeinsturzes sehr groß", so die Feuerwehr.

21:59
 

Todesopfer in zerstörtem Haus entdeckt

Kurz nach 20 Uhr wurde von einem Feuerwehrsuchtrupp ein zweites Todesopfer in den Trümmern entdeckt.

Die Identität der männlichen Leiche muss noch geklärt werden.

21:58
 

Zweites Todesopfer entdeckt!

19:03
 

Anrainer durften kurz in ihre Wohnungen

Anrainer des am Mittwoch bei einer Explosion in Wien-Wieden zerstörten Hauses haben am späten Donnerstagnachmittag notwendigste Sachen aus ihren Wohnungen holen dürfen. Seit 18.00 Uhr durften Bewohner der nicht betroffenen Stiege zwei des Hauses an der Ecke Preßgasse - Schäffergasse sowie des Hauses gegenüber des zerstörten Gebäudes in ihre Wohnungen zurück.

Dabei wurden sie von Vertretern der Wiener Berufsfeuerwehr und der Akutbetreuung der Stadt Wien begleitet. Diese Gebäude bzw. Gebäudeteile waren nicht einsturzgefährdet, wie Feuerwehrsprecher Lukas Schauer darlegte. Die Bewohner sollten notwendigste Dinge wie Geld, Dokumente, Ausweise oder dringend benötigte Medikamente mitnehmen.

Zuvor nahmen Feuerwehr und Baupolizei Sicherungs- und Kontrollmaßnahmen im Zuge einer Begehung vor. Unterdessen wurde für weitere Bergungs- und Sucharbeiten schweres Gerät herangezogen: Ein 50 Tonnen schwerer Bagger sollte große Häuserteile wegräumen und hatte am späten Nachmittag seine Arbeit aufgenommen. Noch immer wurde ein Mann vermisst, so Feuerwehrsprecher Gerald Schimpf. Es entwickelte sich enorm viel Staub, der mit Wasser reduziert werden sollte.

Unterdessen kümmerte sich speziell geschultes Personal um die Bewohner und Anrainer. Immer verließen Menschen mit Koffern oder Kisten die abgesperrte Zone. Einige äußerten auch zunehmend Unmut über die zahlreich anwesenden Medienvertreter und deren Dreharbeiten.

17:31
 

Gasexplosion: Fall "äußerst, äußerst ungewöhnlich"

Damit es zu einer Gasexplosion kommen kann, wie sie vermutlich am Mittwoch in Wien-Wieden stattfand, braucht es ein bestimmtes Gas-Luft-Mischverhältnis. Dieses liegt beim vor allem aus Methan bestehenden Erdgas bei einem Gasanteil zwischen 4,4 und 16,5 Prozent vor. Ist dies erreicht, werde es "sehr gefährlich", so Anna Mauerhofer vom Institut für Verfahrenstechnik der Technischen Universität Wien.

Liegt die Gaskonzentration unter den 4,4, Prozent ist das Gemisch zu mager, liegt es über 16,5 Prozent spricht man von einen zu fetten Gemisch. Letzteres liegt in den Gasleitungen vor, was eine Entzündung verhindert. Bei einem Erdgas-Sauerstoff-Verhältnis im optimalen Bereich, einem zündfähigen Gemisch, reicht schon die kleinste Zündquelle aus, um die Explosion auszulösen. Die Zündtemperatur von Methan bei rund 600 Grad Celsius wird etwa mit einem Feuerzeug, elektrischen Funken oder einer glühenden Zigarette erreicht, so die Forscherin zur APA.

Methan selbst ist eigentlich geruchlos, damit ein Austritt überhaupt bemerkt werden kann, wird es mit Geruchsstoffen versetzt, sprich "odoriert". Am Institut für Verfahrenstechnik der TU Wien wird auch eine Biomassevergasungsanlage betrieben. Wie im Privathaushalt gelte es auch hier entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, "die Wartung ist natürlich ein sehr wichtiger Punkt" - vor allem bei älteren Rohren, wie die Wissenschafterin von der Forschungsgruppe "Vergasung und Gasreinigung" betonte.

Gasexplosion in der Preßgasse sei "äußerst, äußerst ungewöhnlich"

Über etwaige Faktoren, die zu dem Unglück in der Wiener Preßgasse geführt haben, könne man aktuell nur spekulieren, so der Innungsmeister der Wiener Installateure, Robert Breitschopf, zur APA. Eine solche Gasexplosion sei in jedem Fall "äußerst, äußerst ungewöhnlich. Derartiges habe ich auch noch nicht erlebt".

Ein Faktor könne sein, dass in derartigen Hitzewellen im dicht verbauten Gebiet Fenster unter Tags meist geschlossen gehalten werden. Tritt Gas bei einer Therme aus, verflüchtige sich dieses im Normalfall allerdings über den Kamin. "Wenn es da zu einer Zündung kommt, kommt es zu einer Verpuffung im Kamin, es trägt aber nicht die Hütte ab", so Breitschopf.

Auch der geringe Druck in den Gasleitungen an sich mache es insgesamt unwahrscheinlich, dass Konzentrationen, die zu solchen Explosionen führen können, überhaupt erreicht werden. "Da muss irgendetwas Gröberes passiert sein", sagte der Innungsmeister. Möglicherweise habe auch jemand eine Flüssiggasflasche etwa zum Grillen verwendet. Man müsse aber in jedem Fall die Ergebnisse der Untersuchungen abwarten.

17:26
 

Hausbewohner berichtet: "Habe gar nicht hinschauen können"

Nach der schweren Gasexplosion in Wien-Wieden ist am Donnerstagnachmittag ein junges Paar am Unglücksort erschienen, das im zweiten Stock des teileingestürzten Gebäudes gewohnt hatte. "Wir sind so stark betroffen (von der Detonation, Anm.), dass nichts mehr von der Wohnung übrig bleibt", schilderte Nawid S. vor Journalisten, während seine Freundin weinend neben ihm stand.

Betroffener habe "langsam Panik bekommen"

Wie der Mann erklärte, hatte er sich am Mittwoch in der Arbeit befunden, als er von einem Freund von der Explosion erfuhr: "Er hat mir geschrieben, ob alles in Ordnung ist." Er habe "langsam Panik bekommen, weil ich gewusst habe, dass meine Lebensgefährtin drinnen (in der Wohnung, Anm.) ist". Er sei heimgefahren und habe "gar nicht hinschauen" können: "Zuerst wollte ich gar nicht sehen, was passiert ist."

Partnerin befand sich in Wohnung und wurde leicht verletzt

Die Detonation hatte Wohnbereiche zwischen dem zweiten und vierten Stock einfach weggerissen, seither klafft ein riesiges Loch in der Fassade. Die Partnerin des jungen Mannes befand sich zum Zeitpunkt der Explosion tatsächlich in der Wohnung, wurde leicht verletzt, von Feuerwehrmännern geborgen und in weiterer Folge in ein Spital transportiert, wo sie die Nacht verbrachte, wie Nawid S. berichtete: "Zum Glück geht es ihr gut." Er selbst habe das ihm angebotene Ersatzquartier nicht in Anspruch genommen, sondern sei die Nacht bei einem Freund geblieben.

Frau habe "Gas gerochen"

"Es ist jetzt so, wie es ist. Hauptsache, es geht ihr gut", bilanzierte Nawid S. mit Blick auf seine Lebensgefährtin. Angesprochen auf die mögliche Unglücksursache, meinte er, seine Freundin habe "Gas gerochen". Er habe aber "keine Ahnung, was passiert ist".

Unterdessen bereitete die Wiener Berufsfeuerwehr am späten Donnerstagnachmittag schweres Gerät vor, um den restlichen Schutt abzutragen, der sich noch vor dem einsturzgefährdeten Haus an der Ecke Preßgasse - Schäffergasse befindet. Möglicherweise ist unter dem Schutt eine vermisste Person begraben. "Es ist jetzt der Punkt erreicht, wo händisch nichts mehr geht", teilte Feuerwehr-Sprecher Gerald Schimpf der APA an Ort und Stelle mit. Mit einem 50-Tonner soll das Material entfernt werden, hieß es.

14:24
 

Wiener Kommunalpolitiker zeigen sich betroffen

Wien. "So etwas habe ich noch nie gesehen. Ich bin erschüttert. Ich hoffe, so etwas nie wieder sehen zu müssen", sagte der Wiener Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke (SPÖ) angesichts des teileingestürzten Wohnhauses an der Ecke Preßgasse - Schäffergasse. Hanke, der auch für die Feuerwehr und den Katastrophenschutz zuständig ist, dankte Donnerstagmittag an Ort und Stelle den Einsatzkräften.

"Es ist großartig, wie die Blaulichtorganisationen Hand in Hand zusammenarbeiten", meinte Hanke. Für die betroffenen Hausbewohner stünden Krisenteams und vor allem rasche und unbürokratische Hilfe zur Verfügung. Was die Klärung des verheerenden Unglücks in Wien-Wieden betrifft, sei die Ursachenforschung "voll im Gange".

Spendenaktion wird gestartet

Wiedens Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl (SPÖ) drückte den Angehörigen der ums Leben gekommenen 29-jährigen Frau ihr Mitgefühl aus. Sie versicherte, "alles Mögliche zu unternehmen, um die Betroffenen zu unterstützen". Außerdem soll in den kommenden Tagen eine Spendenaktion für die derzeit obdachlosen Bewohner organisiert werden. Das Amtshaus für den vierten Bezirk stehe allen Betroffenen "als Anlaufstelle offen", sie werden Hilfesuchenden bei der Koordinierung der nächsten Schritte unterstützen, versprach Halbwidl in einer Presseaussendung.

Unweit vom Unglücksort wurde in der Schäffergasse eine Anlaufstelle eingerichtet, wo Anrainer auch mit Getränken und Lebensmitteln versorgt werden. Ein Maßnahmenplan für die laufende Unterstützung aller Betroffenen befindet sich in Ausarbeitung.

14:18
 

Wiener Kommunalpolitiker zeigen sich betroffen

"So etwas habe ich noch nie gesehen. Ich bin erschüttert. Ich hoffe, so etwas nie wieder sehen zu müssen", sagte der Wiener Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke (SPÖ) angesichts des teileingestürzten Wohnhauses an der Ecke Preßgasse - Schäffergasse. Hanke, der auch für die Feuerwehr und den Katastrophenschutz zuständig ist, dankte Donnerstagmittag an Ort und Stelle den Einsatzkräften.

"Es ist großartig, wie die Blaulichtorganisationen Hand in Hand zusammenarbeiten", meinte Hanke. Für die betroffenen Hausbewohner stünden Krisenteams und vor allem rasche und unbürokratische Hilfe zur Verfügung. Was die Klärung des verheerenden Unglücks in Wien-Wieden betrifft, sei die Ursachenforschung "voll im Gange".

13:39
 

Schallortungsteam braucht "absolute Ruhe" für Einsatz

Auf der Suche nach bei einer Gasexplosion in Wien-Wieden möglicherweise Verschütteten hat die Berufsfeuerwehr ein Team zur Schallortung in die Ruine beordert. Eine Grundvoraussetzung für diese Technik sei "absolute Ruhe an der Einsatzstelle", erläuterte Feuerwehrsprecher Gerald Schimpf im APA-Gespräch. Nicht zuletzt deshalb wurden großräumige Absperrungen verfügt.

Die Methode sei "am besten vergleichbar mit dem Stethoskop, das ein Arzt verwendet. Es geht darum, eine Verlängerung zu haben, um Geräusche, wie hier zum Beispiel aus dem Inneren eines Schuttkegels, besser hören zu können", sagte Schimpf. Gesucht wird nach "Bewegungen oder Lebenszeichen einer möglicherweise verschütteten Person" - "Wir sprechen hier von Atemgeräuschen, Kratzgeräuschen, Klopfgeräuschen und ähnlichem."

12:18
 

+++ Vermisste Person befand sich im Krankenhaus +++

Eine der zwei Personen, die nach der Gasexplosion in Wien-Wieden zuletzt als vermisst gegolten hatten, ist wieder aufgetaucht. Sie hatte sich in einem Krankenhaus befunden, teilte die Wiener Berufsfeuerwehr Donnerstagmittag am Unglücksort mit.

Bei der betreffenden Person handelt es sich um jene, die sich zum Zeitpunkt der Detonation in jenem Stiegenhaus befunden haben soll, das aufgrund der Erschütterung eingestürzt war. Damit wurde am frühen Donnerstagnachmittag noch eine Person vermisst, nach der seit mehreren Stunden im Schutt vor bzw. am fünfgeschoßigen Gebäude an der Ecke Preßgasse - Schäffergasse gegraben wird. Es wird befürchtet, dass sie von Trümmern verschüttet wurde.

11:55
 

Physiker Werner Gruber im Interview zur Gas-Explosion

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11:36
 

Wiener Netze: Hausleitung nicht undicht

Die Ursache der Gasexplosion am Mittwochnachmittag in Wien-Wieden muss erst geklärt werden. Gerhard Fida, Geschäftsführer der Wiener Netze, schloss am Donnerstag allerdings eine Undichtheit in der Hausleitung aus. Das hätten Messungen der Gaskonzentration im Keller des betroffenen Gebäudes in der Preßgasse ergeben, sagte Fida der APA.

"Es besteht keine unmittelbare Gefahr. Wir haben alle Leitungen in den benachbarten Straßen überprüft", betonte der Geschäftsführer. Das teilweise eingestürzte Gebäude wurde ebenso von der Strom- und Gasversorgung genommen wie einige benachbarte Häuser. Das sei eine "reine Vorsichtsmaßnahme". Letztere sollten im Laufe des Tages wieder mit Gas und Strom versorgt werden.

11:13
 

Ersatzquartiere für Hausbewohner stehen bereit

Nach der Gasexplosion an der Ecke Preßgasse - Schäffergasse hat die Stadt Wien Ersatzquartiere für sämtliche betroffene Bewohner der einsturzgefährdeten Wohnhausanlage organisiert. Die Detonation hatte ein riesiges Loch in das Gebäude gerissen, zwischen dem zweiten und vierten Stock, in dem sich 22 Wohneinheiten befanden, klafft eine weithin sichtbare Lücke.

Am Donnerstagvormittag stand am Unglücksort ein Bus des Stadtservice Wien bereit, um Interessenten die Notquartiere zu vermitteln. In Koordination mit der Gruppe Sofortmaßnahmen hatte man in kurzer Zeit ein entsprechendes Angebot geschaffen. "Bis jetzt hat sich noch niemand gemeldet", berichtete Florian Weis, der Sprecher des Stadtservice. Die betroffenen Bewohner dürften die vergangene Nacht bei Freunden, Verwandten oder Bekannten verbracht haben.

10:55
 

Feuerwehrmann bei Bergungsarbeiten verletzt - Spital

Ein Feuerwehrmann hat sich bei den Bergungsarbeiten in den Trümmern den einsturzgefährdeten Wohnhauses in Wien-Wieden verletzt. Wie am Donnerstagvormittag bekannt wurde, wurde der Mann ins Krankenhaus gebracht. Es dürfte sich zum Glück um keine lebensbedrohliche Verletzung handeln.

10:24
 

Bewohner dürfen Anlage nicht betreten

Bis auf Weiteres können die betroffenen Hausbewohner die Anlage aus Sicherheitsgründen nicht betreten. In dem Gemeindebau aus den frühen 1950er-Jahren gibt es 30 Wohnungen, 22 Wohnungen mit 42 dort gemeldeten Personen waren von der Detonation unmittelbar betroffen

gasexplosion wien © APA/MARIO PRITISANAC

10:06
 

Nur händisch nach Verschütteten suchen

"Man kann nur händisch nach der verschütteten Person suchen, um diese nicht zu gefährden", erklärte Feuerwehr-Sprecher Gerald Schimpf an Ort und Stelle vor Journalisten. Die Tätigkeit der Feuerwehr wurde insofern erschwert, weil immer wieder Teile des Daches in die Tiefe stürzten und Schutt nachrutschte. "Das Gebäude ist in einem instabilen Zustand. Die Feuerwehr bleibt jedenfalls so lange vor Ort, bis Klarheit über die vermisste Person herrscht und das Gebäude komplett abgesichert ist", betonte Schimpf.

08:52
 

Kanzlerin Bierlein kondoliert Opfern & bedankt sich bei Rettungskräften

08:26
 

Löste Gastherme tödliche Explosion aus?

Nachdem die Bergungsarbeiter weiter voranschreiten, werden nun auch die Fragen nach der Unglücksursache immer lauter. Sowohl Feuerwehr, als auch Zeugen sprachen von starkem Gasgeruch in der Preßgasse. Dies könnte darauf schließen lassen, dass auch eine defekte Gastherme Schuld haben könnte.

07:56
 

Weitere Person "ohne Lebenszeichen" lokalisiert

Mit Hohlraumkameras durchsuchte man im Innenbereich weitere Spalten in den Trümmern und wurde fündig: Diese weitere Person gab keine Lebenszeichen von sich. "Wir arbeiten derzeit mit Volldampf, um diese zu bergen", so der Sprecher.

07:44
 

Gasexplosion - Detonation kostete zumindest ein Todesopfer

Die verheerende Detonation - die Einsatzkräfte gehen von einer Gasexplosion aus - in einem Gemeindebau in Wien-Wieden hat zumindest ein, wahrscheinlich zwei Todesopfer gefordert. In der Nacht auf Donnerstag wurde in der Trümmern des Hauses Ecke Preßgasse - Schäffergasse eine weibliche Leiche geborgen. In einem weiteren Hohlraum ortete man eine weitere Person, die keine Lebenszeichen gab.

02:17
 

Bürgermeister Ludwig an der Unglücksstelle

23:13
 

+++ Entwarnung: Keine Personen unter einem Schutthaufen +++

Unter einem Schutthaufen über Autos in der Preßgasse, der sich nach der mutmaßlichen Gasexplosion in Wien-Wieden gebildet hatte, sind keine Personen gefunden worden. Das sagte Polizeisprecher Harald Sörös. Drei Personen wurden noch vermisst - es handelte sich um Hausbewohner, zu denen es bisher keinen Kontakt gab. Das heiße aber nicht, dass diese sich zur Unglückszeit im Gebäude befunden hätten.

Die Feuerwehr durchsuchte das Gebäude in den Nachtstunden von unten nach oben. "Suchen und sichern" lautete das Motto. Der Einsatz werde die ganze Nacht andauern, hieß es.

In einem Gemeindebau ist es am Mittwochnachmittag zu der schweren Explosion gekommen. Nach der Detonation klaffte ein riesiges Loch in dem mehrgeschoßigen Gebäude an der Ecke Preßgasse - Schäffergasse. Wohnbereiche zwischen dem zweiten und vierten Stock wurden weggerissen, Bauteile und Inventar auf die Straße geschleudert.

Am Abend war von 14 Verletzten die Rede, darunter zwei Schwerverletzte. Ein 35-jähriger Hausbewohner, der sich zum Zeitpunkt der Explosion in seiner Wohnung befand, dürfte von herabfallendem Mauerwerk getroffen worden sein. Der Mann erlitt Knochenbrüche, Rissquetschwunden und schwere innere Verletzungen. Wie kurz vor 22.00 Uhr vom Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) in Erfahrung zu bringen war, hat sich sein Zustand mittlerweile stabilisiert. Lebensgefahr war keine mehr gegeben.

Bei dem zweiten Schwerverletzten handelt es sich um einen 54 Jahre alten Mann, der von Glassplittern getroffen wurde und Schnittverletzungen davongetragen hat. Die zwölf Leichtverletzten wurden teilweise in häusliche Pflege entlassen. Der andere Teil musste zur Beobachtung und zur weiteren medizinischen Behandlung in verschiedenen Krankenhäusern bleiben. Das einsturzgefährdete Wohnhaus wurde evakuiert.

22:04
 

Mittlerweile wird auch im Haus nach möglichen Verschütteten gesucht

Gasexplosion Wien Wieden © Raimund Reisinger

21:44
 

Schock-Fotos aus dem Haus gegenüber

Fotos aus dem Haus gegenüber zeigen das riesige Loch, das die Explosion in die Hausfassade gerissen hat.

Gasexplosion Wien Wieden © Raimund Reisinger

Gasexplosion Wien Wieden © Raimund Reisinger

21:39
 

Einige Leichtverletzte in häusliche Pflege entlassen

Nach der schweren Gasexplosion in Wien-Wieden befanden sich einige der zwölf Leichtverletzten inzwischen nicht mehr im Spital. "Ein Teil der Betroffenen konnte in häusliche Pflege entlassen werden. Der andere Teil bleibt zur Beobachtung und zur weiteren medizinischen Behandlung in den Krankenhäusern", teilte Christoph Mierau vom Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) mit.

Zum aktuellen Zustand des lebensgefährlich verletzten 35-Jährigen lagen vorerst keine Angaben vor. Unter den gelinderen Verletzten soll sich auch ein Kind befinden.

21:03
 

Bagger soll bei Bergung der vermutlich Verschütteten helfen

Bei ihren Suchmaßnahmen nach möglicherweise vor dem einsturzgefährdeten Gebäude Verschütteten hat die Wiener Berufsfeuerwehr kurz vor 21.00 Uhr schweres technisches Gerät beigezogen. Ein PS-starker Traktor mit einer Hochkippschaufel und ein Lkw rückten an, um den Schutt wegzubringen, unter dem sich bis zu zwei Personen befinden könnten.

20:52
 

+++ 35-jähriger Hausbewohner in Lebensgefahr +++

Bei der Explosion in Wien-Wieden ist ein 35-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt worden. Das gab Daniel Melcher von der Wiener Berufsrettung am Mittwochabend auf APA-Anfrage bekannt. Der Mann befand sich zum Zeitpunkt der Explosion in seiner Wohnung im primär betroffenen Gebäude an der Ecke Preßgasse - Schäffergasse. Er dürfte von herabfallenden Bauteilen getroffen worden sein.

Laut Melcher hat der Hausbewohner Knochenbrüche, Rissquetschwunden und schwere innere Verletzungen erlitten. Bei dem zweiten Schwerverletzten handelt es sich um einen 54 Jahre alten Mann, der von Glassplittern getroffen wurde und Schnittverletzungen davongetragen hat.

Insgesamt hat sich die Anzahl der Verletzten mit Stand 20.45 Uhr auf 14 erhöht. Auch sämtliche gelinder Verletzten wurden hospitalisiert. Wie Melcher mitteilte, wurden sie mit Verbrennungen, Schnittwunden und Atembeschwerden spitalsärztlich behandelt.

20:16
 

Direkthilfe für betroffene Anrainer

20:13
 

Dieses Bild entstand kurz nach der Explosion: Der Staub liegt noch in der Luft

20:03
 

Alles in Schutt & Asche

Gasexplosion Wien Wieden © APA/KEVIN HOFMANN

GAsexlosion Wien Wieden © APA/KEVIN HOFMANN

20:00
 

Dramatische Schilderung: "Die Decke ist eingestürzt"

Dramatische Szenen schilderte am Mittwochabend am Unglücksort eine Frau der APA. Sie war nach einem telefonischen Anruf ihrer Tochter, die im primär betroffenen Gebäude gemeldet ist, an den Ort des Geschehens geeilt. "Meine Tochter wohnt in dem Haus. Sie hat mich angerufen und gesagt 'Die Decke ist eingestürzt'. Sie hat mir nicht viel geschildert. Sie war unter Schock", berichtete Helga P.

Ihre Tochter befände sich unter den Leichtverletzten. "Ich bin hierhergekommen, um die Katze zu suchen", verriet Helga P.

Gasexplosion Wien Wieden © APA/KEVIN HOFMANN

19:06
 

+++ Feuerwehrsprecher: Ein bis zwei Verschüttete - "Wir hören Kratzgeräusche" +++

18:47
 

Der Katastrophenzug der Wiener Berufsrettung

Der Katastrophenzug der Wiener Rettung wird im Ernstfall eingesetzt und besteht aus acht Fahrzeugen und Anhängern. Der Zug enthält einen leitenden Notarzt, eine Leichtverletzteneinheit, eine Versorgungseinheit, ein Rüstfahrzeug, eine mobile Leitstelle, eine Hauptinspektion und ein Einsatzfahrzeug der Seiltechnikgruppe.

Der leitende Notarzt ist für die Einsatzleitung an Ort und Stelle verantwortlich. In seinem Fahrzeug befindet sich neben notärztlicher Ausstattung auch ein Defibrillator. Begleitet wird der Notarzt von zwei Spezialfahrzeugen, die für den Transport leicht verletzter Personen zur Verfügung stehen kann. Alle Plätze verfügen über eine Sauerstoffversorgung. Die Busse bieten auch eine Unterkunft bei Evakuierungen. Das erforderliche Personal wird von im Dienst befindlichen Notarzt- und Rettungswagen beigestellt.

18:40
 

Rettungshunde suchen nach möglichen Verschütteten

Der Katastrophenhilfsdienst des Wiener Landesfeuerwehrverbandes ist indessen mit der Rettungshundestaffel und einer Schallortungsgruppe angerückt, um im betroffenen Gebäude nach etwaigen Verschütteten zu suchen.

Gasexplosion Wien Wieden © APA/EXPA/MICHAEL GRUBER

18:40
 

+++ Direkt betroffenes Wohnhaus einsturzgefährdet +++

18:21
 

Stau-Chaos aufgrund von Straßensperren

Nach der Gasexplosion in Wien-Wieden sind mehrere Straßenzüge gesperrt worden. Betroffen waren die Preßgasse, die Heumühlgasse, die Operngasse ab Karlsplatz und die Margaretenstraße. Die Verbindung zwischen Wiedner Hauptstraße und Wienzeile über die Schleifmühlgasse war befahrbar, berichtete die Polizei auf Twitter.

18:14
 

Fotos lassen Wucht der Druckwelle erahnen

Wie stark die Wucht der Explosion war, lässt sich anhand der Schäden in der Umgebung des Unglücksorts erahnen. Mehrere Scheiben und Fenster wurden durch die Druckwelle zerstört.

Gasexplosion Wien © Viyana Manset Haber

17:57
 

"Plötzlich flogen die Fenster aus dem Haus"

Ein Augenzeuge berichtet gegenüber oe24.TV "Ich wollte in die Arbeit gehen und plötzlich hörte ich die Explosion. Und dann flogen alle Fenster aus dem Gebäude gegenüber. Ich und meine Frau sind sofort rausgegangen"

17:51
 

Zwei Wohnhäuser betroffen

Von der Explosion in der Preßgasse waren zwei mehrgeschoßige Wohnhäuser betroffen. Mehrere Stockwerke stürzten ein, Augenzeugen berichteten von einem "Riesenloch" in jedenfalls einem Gebäude.

Rund eine Stunde nach dem Unglück war unklar, ob sich noch Personen in den Häusern befinden. Die Einsatzkräfte waren fieberhaft bemüht, das zu klären.

17:49
 

Rettungsautos stauen sich

In den umliegenden Straßen stauen sich die Rettungswagen. Derzeit ist von mindestens zehn Verletzten die Rede.

Gasexplosion Wien Wieden © Viyana Manset Haber

17:46
 

Evakuierung

Die Umgebung wird großräumig abgesperrt. Alle Seitengassen werden gesperrt. Und zumindest ein Wohnhaus bereits evakuiert.

Hauseinsturz Gasexplosion Wien © TZOE/Melchers

17:44
 

Großeinsatz

In der Wiener City hört man nur noch die Sirenen der Einsatzkräfte. Alle eilen zum Unglückort in Wieden.

Hauseinsturz Gasexplosion Wien © TZOE/Melchers

17:29
 

Mindestens zehn Verletzte, Zahl der Schwerverletzten nach unten korrigiert

Die Wiener Berufsrettung spricht von mindestens zehn Verletzten. Die Zahl der Schwerverletzten wurde zunächst mit sechs angegeben, später aber auf vier korrigiert.

17:22
 

+++ Mehrere Schwerverletzte +++

Der Sprecher der Wiener Berufsfeuerwehr, Christian Feiler, sprach gegenüber der APA von mehreren Verletzten. Mindestens sechs Personen wurden schwer verletzt.

17:11
 

Schock-Bilder

Bilder und Videos in den Sozialen Netzwerken zeigen das Ausmaß der Zerstörung. Überall auf der Straße liegt Staub und Schutt. Menschen tragen vermeintliche Verletzte aus dem Haus. Offizielle Angaben zu möglichen Verletzten gibt es hingegen nicht.

17:09
 

Schock in Wien-Wieden

Gegen 16.30 Uhr kam es zu einer Gas-Explosion in der Pressgasse.

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