Mord aus Eifersucht im Drogen-Rausch?

28-Jährige erwürgt

Mord aus Eifersucht im Drogen-Rausch?

Musste Birgit H. sterben, weil sie wegen ihres Ex mit dem neuen Freund Schluss machen wollte?

Wien. Birgit H. und ihr mutmaßlicher Mörder kannten sich schon seit 2016, doch zu einem Paar wurden die beiden erst im November vergangenen Jahres. Da machten sie ihre Liebe auch auf Facebook öffentlich.

Die 28-Jährige aber schien hin- und hergerissen. Über viele Jahre war sie mit einem deutlich älteren Mann liiert, zu dem sie sich offenbar immer noch hingezogen fühlte. Jedenfalls wurde sechs Tage vor dem Tod der jungen Verkäuferin mit dem auffallend blonden Pagenkopf ein Foto gepostet, das die beiden gemeinsam zeigt. Sie lacht, streckt schelmisch die Zunge heraus, zeigt mit beiden Händen das Victory-Zeichen. Es könnte dieses Bild gewesen sein, das für den dringend tatverdächtigen Leopold W. den Ausschlag gab.

Wegen Drogen seinen Job verloren

Der 37-Jährige gilt als freundlich, aber auch als impulsiv. Bekannte sprechen von Drogenproblemen, die auch dazu geführt haben sollen, dass er seinen sicheren Job als Hauselektriker in einer Bundesbehörde verlor. Unter Drogen soll er häufiger die Kontrolle verloren haben.

Vielleicht auch am Tag des Mordes, als er seine Freundin in deren Genossenschaftswohnung in der Arnoldgasse in Wien-Floridsdorf besuchte. Stellte er sie wegen des Fotos zur Rede, machte sie vielleicht wegen des alten Freundes Schluss mit ihm? Vieles spricht für einen Eifersuchtsmord im Drogenrausch.

Der 37-jährige Verdächtige, der inzwischen in die U-Haft überstellt wurde, schweigt zu alledem. Einen Verteidiger hat er noch nicht, lediglich einen Verfahrenshelfer. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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