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Storniert

Nach Elefanten-Gag: ORF streicht Werbespot von Kambaku

Der Energydrink-Hersteller wurde nun überrascht. Der Werbespot auf Ö3 wird nun doch nicht gespielt.

Zumindest in Sachen Quoten war Pamela Rendi-Wagner Montagabend die Siegerin: Von den bisherigen Spitzenkandidaten – Maria Stern, Beate Meinl-Reisinger und Norbert Hofer – löste das ORF-Sommergespräch mit der SP-Spitzenkandidatin das größte Interesse aus: Mit einem Marktanteil von 30 Prozent lag sie sogar um drei Prozentpunkte vor FP-Spitzenkandidat Norbert Hofer.

Und damit konnten im Schnitt bis zu 855.000 Zuseher auch plötzlich das Tröten eines Elefanten hören.

Skurriles Elefanten-Tröten mitten im ORF-Sommertalk

Gleich zwei Mal hörte man das vermeintliche Großwild aufschreien – während Rendi-Wagner versuchte, über ihre Politik zu reden.

Irrer Werbegag

Das Rätsel hinter dem „Elefanten“ ist jetzt gelöst: Der Hersteller des Kakao-Energydrinks Kambaku (enthält Elefantenfrucht) hatte das ORF-Gespräch für einen Werbegag genutzt und ließ von einem Parkplatz nahe dem ORF-Studio ein Tonband mit Elefanten-Tröten via Lautsprecher tönen. „Wir wollten Aufmerksamkeit für unser Start-up und haben mit dem Elefanten-Schrei das Sommergespräch gecrasht“, erläuterte Kambaku-Chef Alexander Wacker gestern bei "Fellner! LIVE" auf oe24.TV. Gewirkt hat die Aktion: Die Nachfrage nach dem Drink sei schon am Dienstag erheblich gestiegen, so Wacker.

Auf den sozialen Medien hatten sich unzählige Zuseher über die ungewollte „Elefantenrunde“ mit Rendi-Wagner gewundert.
 

ORF streicht Werbespot von KAMBAKU

 
Der ORF dürfte nicht glücklich über diesen Zwischenfall gewesen sein. Nun meldet Kambaku auf Twitter, dass ihr Werbespot in einem ORF-Radio gestoppt wurde. "Der ORF hat uns informiert, dass unser bereits laufender Ö3-Spot mit sofortiger Wirkung storniert wurde", so das Unternehmen. Warum dies geschah, wisse man selbst nicht. "Das Storno erfolgte ohne Angabe von Gründen, wir wissen also nicht, ob wir nur vorübergehend oder dauerhaft mit einem Werbeverbot im ORF bestraft wurden", heißt es in dem Tweet.
 

Stellungsnahme: ORF will Seriosität aufrecht erhalten

 
„Der betreffende Getränkehersteller hat das partnerschaftliche Vertrauensverhältnis des ORF zu seinen Werbekunden auf dem Rücken des ORF-Publikums missbraucht. Es war davon auszugehen, dass weitere mutwillige Störaktionen bei Livesendungen in Zusammenhang mit gebuchten Radiospots geplant waren. Die teils empörten Reaktionen beim Kundendienst zeigen, dass sich die Zuseherinnen und Zuseher, die sich zu Recht vor der Nationalratswahl ein ernsthaftes politisches Gespräch und keine Werbeaktionen erwarten, von diesem Akt der Unhöflichkeit massiv gestört fühlten", so der Leiter der ORF-Pressestelle Mag. Markus Wibmer auf oe24-Anfrage.

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