Neujahrsbaby beschimpft: Geldstrafe

Hasspostings

Neujahrsbaby beschimpft: Geldstrafe

Ein 49-jähriger Tiroler, der eine Mutter wegen ihres Kopftuchs beleidigte, stand nun vor Gericht.

Der Eklat um das Wiener Neujahrsbaby Asel sorgte 2018 weltweit für großes Entsetzen. Statt Glückwünschen wurden die Kleine und ihre muslimische Familie aufgrund ihrer Religion im Netz mit vielen Hasspostings und Beschimpfungen bedacht.

Ein Tiroler Liftwart (49) musste sich am Donnerstag deswegen am Wiener Straflandesgericht verantworten: Der 49-Jährige soll sich über den Vergleich eines Posters auf Facebook aufgeregt haben, dass doch auch „unsere Großmütter und Mütter“ solche Kopftücher getragen hätten. „Du wagst es“, begann er seine Antwort und beschimpfte die Familie des Silvester­babys auf ordinärste Weise.

500 Euro

Der 49-Jährige sagte vor Gericht, dass er damals eine schlechte Phase gehabt habe. „Da habe ich öfter was geschrieben, was nicht hätte sein müssen“, so der Angeklagte. Er wurde, nicht rechtskräftig, zu einer Geldstrafe von 500 Euro verurteilt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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