Passant in der City stranguliert

Schwedenplatz

Passant in der City stranguliert

Im Wahn strangulierte ein kranker Obdachloser einen Wiener auf offener Straße.

Mitten am Schwedenplatz in der Wiener City wurde ein 23-Jähriger zum Zufallsopfer und dabei fast getötet: Im Wahn stürmte ein stadtbekannter Obdachloser (38) auf den jungen Mann los, legte ihm eine Schnur um den Hals und zog sie zu. Es entstand ein Kampf auf Leben und Tod. Mehrfach gelang es dem Opfer, die Schlinge zu öffnen, doch der 38-Jährige, der glaubte, einen Dealer namens „Gunther“ vor sich zu haben, zog immer wieder zu.

Dafür stand der Obdach­lose jetzt wegen versuchten Mordes vor dem Schwurgericht. Er wurde allerdings für unzurechnungsfähig ­erklärt, weil er seit seinem 18. Lebensjahr unter Schizophrenie leidet. Der Angeklagte war deswegen bereits 23 Mal in der Psychiatrie.

Die Staatsanwaltschaft beantragte jetzt die Unterbringung in einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher. Das Gericht stimmte zu. Nicht rechtskräftig.

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