Räuber wird von U-Bahn überrollt

Täter (26) im Koma

Räuber wird von U-Bahn überrollt

Ein Handtaschenraub an einem wartenden U-Bahn-Passagier endete für den Räuber fatal.

Die dramatischen Minuten spielten sich eine halbe Stunde vor Sonnen­aufgang um 5.20 Uhr in der U-Bahn-Station Kettenbrückengasse beim Naschmarkt ab. Dort wollte ein 26-jähriger Algerier, der zurzeit in Traiskirchen untergebracht ist, einer älteren Frau, die auf dem Bahnsteig auf den Zug Richtung Schönbrunn wartete, die Handtasche entreißen.

Frau erlitt Prellungen und Abschürfungen
Der Angreifer hatte jedoch nicht mit der Gegenwehr der 62-jährigen Serbin gerechnet, die wohl auf dem Weg zur Arbeit, aber schon hellwach war. Die Oma hielt ihr Hab und Gut fest und ließ nicht los, bis der Riemen riss. Dabei stürzte das Überfallopfer, das bei dem Gerangel leicht verletzt wurde. Die Frau wurde hernach im Wilhelminenspital ambulant wegen der Prellungen und Abschürfungen behandelt.

Tunnel
Für den Asylwerber und mutmaßlichen Räuber indes ging die Flucht über die Gleise der U 4 in Richtung Karlsplatz wesentlich schlimmer aus. Nach 50 Metern im Tunnel wurde er von einem Zug gerammt – der 
U-Bahn-Fahrer vernahm nur einen dumpfen Knall und leitete die Notbremsung ein.

Mit Schädel-Hirn-Trauma auf der Intensivstation
Der 26-Jährige erlitt bei dem Zusammenprall mehrere Brüche, ein Schädel-Hirn-Trauma und mögliche innere Verletzungen. Sein Zustand ist noch immer lebensbedrohend. Über den Mann, der im künstlichen Tiefschlaf liegt, wurde die Festnahme ausgesprochen.

(kor)

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