"Akuterkrankung"

Sorge um Kardinal: Schönborn im Spital

Wiener Erzbischof sagte bis Weihnachten alle Termine ab. Kein Zusammenhang mit bereits operiertem Krebs.

Der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn ist wegen einer Akuterkrankung seit Dienstag in Spitalsbehandlung. "Seine Erkrankung steht nicht im Zusammenhang mit dem im Frühling operierten Krebs", teilte die Erzdiözese Wien in einer Aussendung mit. Der Kardinal sei bereits wieder auf dem Weg der Besserung, müsse sich aber schonen und könne daher bis Weihnachten keine Termine wahrnehmen.

 

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Wie es heißt, sei der Kardinal nach der Messe am Sonntag kollabiert und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Über die genaue Diagnose Schönborns hält sich die Erzdiözese bedeckt. Schönborn selbst bedankte sich noch am Dienstag auf Facebook für die Genesungswünsche.

Kärntner Bischof: Für Schönborn "gute, erfreuliche Entscheidung"

Trotz seines Spitalsaufenthalts zeigte er sich über die Ernennung von Josef Marketz zum neuen Kärntner Bischof erfreut. Es sei eine "gute, erfreuliche Entscheidung". Dass nach langen Jahren wieder ein gebürtiger Kärntner Bischof in der Diözese Gurk-Klagenfurt werde und dass dieser nun erstmals der slowenischen Volksgruppe angehöre, sei ein "wichtiges Zeichen für Österreich", sagte er am Dienstag via "Kathpress".

Schönborn glaubt, dass Marketz in Kärnten "sehr positiv" als Bischof aufgenommen werde, "und dass er diesen Dienst wirklich zum Wohl und zur Freude der Menschen wahrnehmen wird". Die Volksgruppen erhielten durch die Bischofsernennung einen besonderen Akzent, findet der Kardinal.



 

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