Tierhasser tötet mit Giftködern Hunde in Serie

Alarm im Hörndlwald

Tierhasser tötet mit Giftködern Hunde in Serie

Auch Kleinkinder könnten sich an den heimtückischen Ködern vergiften!

Hietzing. Mit tränenerstickter Stimme schildert Andrea Lehner die qualvollen letzten Stunden ihres geliebten Golden Retrievers Fiby (4): „Wir waren am Samstag im Hörndlwald spazieren – wie so viele andere auch. Sechs Stunden später hat sich mein Baby plötzlich übergeben, brach zusammen und wurde steif. Alle Wiederbelebungsversuche in der Tierklinik waren vergebens.“ Die heiß geliebte Hundedame starb unter Qualen.
 
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Nervengift kann auch Kinder gefährden

Warnung. Seither herrscht unter den Hundehaltern – und auch Eltern –, die im Hörndlwald regelmäßig Erholung suchen, die nackte Panik: „Wir haben von acht toten Hunden und einem umgekommenen Fuchs gehört. Die Tierärztin sagte mir, das sei ein Nervengift, das aufgesprayt werden kann und kein Fressköder. Damit könnten auch kleine Kinder in Lebensgefahr kommen. Es ist schrecklich“, so die verzweifelte Hundehalterin gegenüber ÖSTERREICH.
 
© screenshot (facebook)
 
Ein Sprecher der Wiener Polizei bestätigt: „Wir haben zumindest in einem Fall schon eine Anzeige erhalten und ermitteln.“ Vorsicht sei jedenfalls geboten, wenn man mit Hunden oder Kindern dort spazierengeht. FP-Gemeinderat Günter Kasal zeigt die ersten in Eigenregie angebrachten Warntafeln: „Wir müssen Kinder und Hunde schützen.“ (gaj)

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