U-Bahn-Schläger stellt sich: Sein verrücktes Motiv

Brutale Attacke

U-Bahn-Schläger stellt sich: Sein verrücktes Motiv

Der brutale Angriff auf einen 21-jährigen Flüchtling aus Afghanistan in der U-Bahn-Station am Stephansplatz ist geklärt. Ein weiterer Afghane hat sich am Montag gestellt, nachdem zuvor Fotos aus der Überwachungskamera auf oe24.at zu sehen waren.

Als Grund nannte der Muskelmann nach ÖSTERREICH-Informationen ein verrücktes Motiv: Der Schläger war in Begleitung seiner Schwester unterwegs, sein Opfer habe ihr "anzügliche Blicke" zugeworfen. Aufgrund der massiven Verletzungen des Opfers war die Polizei davon ausgegangen, dass der Angreifer mit einem Schlagring bewaffnet gewesen ist. Dies bestritt der 24-Jährige. Vielmehr habe er dem Jüngeren "einen kräftigen Schlag ins Gesicht" verpasst, sagte er den Polizisten. Der Muskelmann wurde auf freiem Fuß angezeigt.

Das Opfer erlitt einen Oberkieferbruch, einen Nasenbeinbruch, Prellungen und Rissquetschwunden. Das Opfer war mit der U3 aus Ottakring gekommen und wollte zur U1, als der Muskelmann im hautengen Camouflage-T-Shirt mit den Fäusten scheinbar völlig grundlos auf den 21-Jährigen einschlug. 

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