Wirbel um Dienstreisen

Vassilakou: Häupl wollte Ägäis-Trips

Der Ärger über die Serie von Heimat-Dienstreisen von Maria Vassilakou ist groß.

Wien. Laut Beantwortung einer Neos-Anfrage im Rathaus ist sie von 2010 bis 2016 17 Mal dienstlich in ihre alte Heimat geflogen. Laut ihrem Büro nur 14 Mal – die anderen Reisen wurden „kurzfristig abgesagt“, erklärte man gegenüber ÖSTERREICH.

Kooperation. Michael Häupl (SPÖ) habe 2013 eine Kooperation Wiens, Athens und Thessalonikis gestartet. „Die politische Verantwortung wurde naheliegenderweise Maria Vassilakou übertragen“, versucht das Büro der Vizebürgermeisterin, dem Bürgermeister die Verantwortung zuzuschieben. Schließlich sei Griechisch ihre Muttersprache – „im Gegensatz zu anderen Stadträten“. Arbeitstreffen fänden regelmäßig in allen drei Städten statt. Tatsächlich nahmen Vassilakous Griechenland­reisen erst ab 2013 zu. Die Flugkosten werden „mit „rund 8.400 Euro beziffert.

Neos. Christoph Wiederkehr (Neos): „Warum macht man dann so ein Geheimnis daraus und gibt erst auf medialen Druck Informationen heraus?“ Es sei auch zu hinterfragen, „ob jede Reise auf Steuergeld nötig war“. Für „aufklärungsbedürftig“ hält auch Markus Wölbitsch (ÖVP) die grünen Heimatreisen.
 
(fip)

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