Arzt von Patient infiziert: ''Er hat gelogen, um dranzukommen''

Negativer Corona-Test vorgetäuscht

Arzt von Patient infiziert: ''Er hat gelogen, um dranzukommen''

Ein Patient in Wien belog seinen Arzt. Fatale Folge: Der Mediziner erkrankte an Corona.

Lungenfacharzt Dr. Martin Huppmann ist maßlos enttäuscht. Einer seiner eigenen Patienten hat ihn vorsätzlich angelogen und dadurch mit dem Corona-­virus infiziert. Der Mediziner erkrankte schwer, kommt erst jetzt langsam wieder zu Kräften. Gegen den Patienten wird die Staatsanwaltschaft wohl ein Ermittlungsverfahren einleiten, es drohen bis zu drei Jahre Haft.

Der junge Mann hatte Covid-verdächtige Symptome, als er in Huppmanns Ordination kam, der Facharzt sprach ihn auch darauf an: „Doch er behauptete, negativ auf das Virus getestet worden zu sein“, sagte der Wiener Mediziner gegenüber dem Radiosender Ö1.

Ermittlungen wegen
vorsätzlicher Verbreitung

„Er hat gelogen, um dranzukommen“, ist Huppmann überzeugt. Er selbst begann dann Anfang vergangener Woche zu fiebern, fühlte sich schwach – und wurde positiv auf das Corona-Virus getestet.

Huppmann informierte das Gesundheitsamt der Stadt, jetzt geht es um die vorsätzliche Verbreitung einer übertragbaren Krankheit, die meldepflichtig ist.

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