Wiener Nobel-Lokal schon wieder pleite

Fünf Jahre nach erstem Konkurs

Wiener Nobel-Lokal schon wieder pleite

Leopoldstadt. Das Vincent in der Leopoldstadt ist eigentlich eine Gastro-Legende. Hier werkten dereinst Spitzenköche wie Alexander Mayer,  die die Crème de la Crème der zahlungskräftigen Feinschmecker-Szene verwöhnten und dabei sogar drei Hauben erkochten. Doch das ist längst Geschichte.

Erster Crash. Denn 2014 folgte eine Millionenpleite und dann ein Neustart-Versuch im Jahr 2016 in der Großen Pfarrgasse unter der Geschäftsführung von Bernhard  Schmidt und Andreas Horner, die das gesunkene Schiff Vincent wieder in ruhige Gewässer führen wollten. Ihr Pech: Der Vermieter des Hauses in der Großen Pfarrgasse 7 verhinderte eine Renovierung der Räumlichkeiten – es traten laut Konkursantrag des Gastro-Duos sogar Fäkalien und Urin in die Räumlichkeiten ein.

Nachzahlung. Der Fall endete vor Gericht – und mit einer empfindlichen Mietnachzahlung für die Vincent-Betreiber. Ende Jänner waren 62.700 Euro Mietzins fällig. 

Die Reaktion: „Wir sind zahlungsunfähig und stellen alle Zahlungen ein.“ Jetzt ist das Vincent für immer Geschichte.
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