Grausamer Mord in Genf

Wiener Top-Jurist erschoss Ex-Frau

Wiener richtet Blutbad an: Mutter von zwei Kindern mit vier Schüssen hingerichtet.

Dem Mann standen nach einer Bilderbuchkarriere alle Türen offen. Doch jetzt sitzt der Wiener Top-Jurist Christoph K. (44, Name geändert) hinter Schloss und Riegel. Der Familienvater, der zuletzt eine Professur in Deutschland hatte, steht in dringendem Verdacht, in der Nacht zum Sonntag in Genf seine Ex-Frau erschossen zu haben. Es gilt die Unschuldsver­mutung.

Opfer arbeitete 
in der Botschaft
Nach außen war die Fassade perfekt. Christoph K. hatte in Wien Jus studiert, dort auch promoviert. Er war ein gefragter Jurist, der schon in jungen Jahren Vorlesungen an mehreren Universitäten hielt. In St. Gallen in der Schweiz lehrte er bis vor etwa vier Jahren.

Hier lebte er auch mit seiner Gattin Tanja (42) zusammen, einer attraktiven Mexikanerin, die in der Botschaft ihres Landes in der Schweiz arbeitete. Doch in St. Gallen kam es auch zum Bruch zwischen den beiden, sie trennten sich schließlich.

Schütze hatte
 Betretungsverbot
Während er nach Deutschland ans Max-Planck-Institut wechselte, zog sie mit den Kindern in eine Wohnung in Genf. Mehrfach aber suchte der Top-Jurist seine Frau auf, stritt mit ihr und bedrohte sie. Wegen seines aggressiven Auftretens belegten ihn die Schweizer Behörden sogar mit einem Betretungs- und Annäherungsverbot.

Doch am vergangenen Wochenende kam er wieder. Nachbarn hörten das inzwischen offiziell geschiedene Paar schreien und schließlich verzweifelte Hilferufe der zweifachen Mutter.
Sie hatte aus Angst vor ihrem Ex-Mann die Wohnung verlassen, war ins Stiegenhaus geflüchtet. Dort feuerte der Professor viermal auf seine Ex-Gattin.

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