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Aktion scharf nach dem Mordfall

Heute startet Razzien-Serie am Donaukanal

Nach dem Mordfall direkt am Treppelweg gibt es am Weekend eine Serie von Razzien.

 

Der brutale Mord an einem Iraker (25) direkt am Donaukanal erschüttert ganz Wien – und er hat jetzt auch politische Folgen, wie sich am Donnerstag zeigte.

Szene eskaliert

Zunächst forderte ÖVP-Sicherheitssprecher Karl Mahrer Konsequenzen: „Das nächste schöne Wochenende in Wien steht bevor. Die Stadt muss sich vorsehen und in Zusammenarbeit mit der Polizei entsprechende Sicherheitsvorkehrungen für den Party-Hotspot am Donaukanal treffen.“ Die illegalen Partys ohne jeden Abstand seien extrem gefährlich für die Corona-Verbreitung. Dass sich am Donaukanal eine veritable Dealer-Szene etabliert habe und durch massenweise illegalen Alkoholverkauf die Aggression überhand nehme, sei evident.

Angst

„Der Donaukanal ist eine der gefährlichsten Plätze Wiens geworden. Jeder Polizist, der sich hier hereintraut, muss rechnen, dass er von der Masse ins Wasser befördert oder attackiert wird“, berichten geschockte Besucher der Partymeile.

Razzien

Ein Bedrohungsszenario, das freilich die Stadt Wien und die Polizei nicht davon abhalten wird, am heute beginnenden Wochenende massiv aufzumarschieren – wie ÖSTERREICH erfuhr, wird es zu einer Serie von gemeinsamen Razzien der Gruppe Sofortmaßnahmen des Rathauses und der Polizei kommen. Walter Hillerer, Chef der schnellen Rathausgruppe, erklärt auf ÖSTERREICH-Anfrage: „Wir setzen gemeinsam mit der Polizei gezielt Maßnahmen gegen jene, die sich nicht an die Regeln halten.“ Josef Galley