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Investoren um 1,1 Mio. Euro geprellt

Mega-Bluff mit 1.325-PS-Bolide

Ein Unternehmer soll 18 Auto-Freaks hohe Anzahlungen herausgelockt haben.

Donnerstag wurde der Prozess wegen Millionenbetrugs gegen den Unternehmer und Möchtegern-Rennfahrer Markus F. (37) fortgesetzt.

Dabei ging es um einen Super-Boliden mit 1.325 PS, den „Milan Red“, der jedoch nur eine Attrappe aus Holz, ohne Motor und Elektrik war. Laut Anklage suchte der 37-Jährige, der 99 Stück des Sportflitzers um je eine Million € verkaufen wollte, nach Investoren. Als künftige Kunden soll er mehrere Promis – darunter Ex-Magna-Chef Sigi Wolf – präsentiert und so 18 betuchte Auto-Freaks um 1,1 Millionen geprellt haben. Wolf wehrte sich gegen die Behauptung des Angeklagten, er hätte in das Projekt investieren wollen: „Nie und nimmer habe ich diese Zusage gemacht.“ Nach der Befragung eines Immobilienunternehmers, der F. 780.000 überließ, wurde wegen der Ladung weiterer Zeugen auf 24. Juli vertagt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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