Katia Wagner

Augenzeugen sagten für Fellner aus

Zwei Opfer – und ein 'liebevoller' Geburtstagsbrief

Krone-TV-Lady Wagner schrieb Fellner zwei Jahre später einen "liebevollen" Brief.

Seit knapp drei Wochen führen das „Krone-Imperium“ und die Puls 4-Gruppe eine Schlammschlacht gegen Wolfgang Fellner und damit gegen das zuletzt besonders ­erfolgreiche oe24.TV. Es geht darum, den Erfolg von oe24.TV zu stoppen, indem man den Ruf des Moderators und des TV-Senders beschädigt.

Ausgehend von einer öffentlichen Behauptung der ehe­maligen Moderatorin von oe24.TV, Raphaela Scharf, wonach ihr Wolfgang Fellner bei einem Foto-Shooting „auf den Hintern gegriffen und sie dadurch sexuell belästigt“ hätte und einer darauf­folgenden Klage von Wolfgang Fellner auf „Unterlassung“ dieser Rufschädigung, wurde von den Konkurrenz-Medien eine vom Krone-Anwalt Rami orchestrierte Kampagne gestartet, deren Ziel es ist, das im Laufen befindliche Gerichtsverfahren manipulativ zu beeinflussen.

Die Grapsch-Vorwürfe sind frei erfunden

Bisher spricht in den zwei laufenden zivilrechtlichen Verfahren, die einerseits von Fellner gegen Scharf und andererseits von Scharf gegen Austria Digital geführt werden, viel für Fellner.

Frau Scharf selbst hat nie eine Anzeige oder Klage gegen Fellner wegen sexueller Belästigung vor Gericht eingebracht, sie klagt ausschließlich die Firma Austria Digital auf „Wieder-Einstellung“.

Im Verfahren, in dem Fellner Scharf auf Unterlassung der Vorwürfe der sexuellen Belästigung klagt und in dem Frau Scharf bereits eine Unterlassungs-Erklärung ab­gegeben hat, diese Vorwürfe nicht öffentlich zu wiederholen, wurde bisher festgestellt:

Frau Scharf wollte von Wolfgang Fellner am 13. Mai 2019 eine Gehaltserhöhung von 2.500 auf 4.500 Euro erzwingen, die Fellner abgelehnt hat.

Fast zeitgleich erkundigte sich Frau Scharf bei Rechts­beratern, wie sie eine „Kündigung wegen sexueller Belästigung“ argumentieren könne. Sie erfuhr, dass sie „handfeste Beweise“ brauche.

Am nächsten Tag behauptete Frau Scharf plötzlich nach einem Foto-Shooting, Herr Fellner hätte sie „am Hintern begrapscht“ und sie hätte dafür drei Zeugen.

Im Gerichtsverfahren haben alle drei von Frau Scharf genannten Augenzeugen ausgesagt, dass sie keinerlei Berührung durch Fellner und schon gar kein „Begrapschen am Hintern“ beobachtet haben. Zusätzlich wurden alle im Sekundentakt aufgenommenen Fotos vorgelegt – sie zeigen kein Begrapschen.

Nachdem im Prozess die Augenzeugen für Fellner aus­gesagt haben, wechselte Frau Scharf von ihrem unabhän­gigen Anwalt zum Krone-Anwalt Rami, der mit seiner Klientin Katia Wagner – ebenfalls Krone TV – eine weitere Frau „hervorzauberte“, die plötzlich (im März 2020) die Behauptung aufstellte, Wolfgang Fellner hätte sie fünf Jahre zuvor genau so wie Frau Scharf bei einem Foto-Kopierer „am Hintern begrapscht“.

Mittlerweile stellt sich freilich immer deutlicher heraus, dass die Vorwürfe von Frau Katia Wagner offenbar frei erfunden sind:

Wagner war mit Fellner in Wahrheit befreundet

Zunächst war Frau Wagner schon Monate, bevor sie bei oe24 einen Online-Shop startete, mit Wolfgang Fellner privat befreundet. Sie hat ­diese enge Freundschaft auch bei oe24 vor dem Team nicht nur immer betont, sondern auch dadurch unterstrichen, dass sie Fellner vor Meetings umarmte und auf die Wange küsste.

Die angebliche „sexuelle Belästigung“ am Foto-Ko­pierer, die bereits aufgrund dieser Vorgeschichte absurd wäre, hat nie stattgefunden. Sie wurde von Frau Wagner auch nie irgendwo erwähnt.

Stattdessen hat Katia Wagner Anfang 2017 – zwei Jahre nach der angeblichen „Be­lästigung“, als sie keinerlei berufliche Verbindung zu Wolfgang Fellner mehr hatte – ihre enge private Freundschaft zu Fellner wieder aufgenommen. Es folgten Dutzende Abendessen, Besuche von öffentlichen Veranstaltungen, freundschaftliche SMS und Geschenke von ­Katia Wagner an Fellner.

Am 12. 10. 2017 sandte Katia Wagner an Wolfgang Fellner sogar einen Blumenstrauß, dem ein Kuvert mit einem großen Herz beigelegt war. Darin befand sich ein Brief:

„Lieber, lieber Wolfgang, ich wünsche Dir nur das Allerallerbeste an Deinem Geburtstag. Auf ganz viele weitere schöne und erfolgreiche Jahre! Ich freue mich, Dich kennengelernt zu haben und freue mich auf viele weitere Jahre mit Dir. Alles, alles Gute!
Katia“ (Mit einem Herz)

© oe24
Brief Katia Wagner
× Brief Katia Wagner

Die Glaubwürdigkeit von Frau Wagner wird nicht nur durch diesen „liebevollen“ Geburtstags-Brief, den sie an jenen Mann sandte, der sie angeblich zuvor „terrorisiert“ (so Wagner im Puls 4-Interview) hatte, in Frage gestellt, sondern auch durch ihr weiteres Verhalten.

Denn im Jahr 2017 ging Katia Wagner mit Wolfgang Fellner mehr als ein Dutzend Mal privat abendessen, schickte ihm nach jedem Essen „liebevolle“ SMS (etwa: „War wunderschön gestern abend“), sehr oft mit Herzchen, und trat mit dem geschiedenen Wolfgang Fellner auch öffentlich auf.

Katia Wagner ließ sich von Fellner eine Talkshow entwickeln – im Gegenzug gestaltete sie seine private ­Facebook-Seite. Als Wagner mit dem Talkshow-Konzept zu Krone TV wechselte, endete die Freundschaft.

Trotzdem verhandelte Katia Wagner noch im Herbst 2019 lange mit der Chefredaktion von oe24 (ohne Fellners Beisein) über eine Rückkehr zu oe24.TV.

Erst Anfang 2020, als Wolfgang Fellner in einem Gerichtsverfahren zwischen HC Strache und Wagner wahrheitsgetreu aussagte, dass ihm Katia Wagner belastendes Material über Strache angeboten hatte, wurde Wagner zu Fellners Gegnerin.

Wagner hatte offenbar im Auftrag ihres Lebensgefährten Ramin Mirfakhrai, der als Drahtzieher des Ibiza-­Videos „berühmt“ wurde, ÖSTERREICH-Herausgeber Fellner zunächst Protokolle des Bodyguards über Straches Verfehlungen und dann sogar eine Strache-Haarprobe, die Kokain-Spuren nachweisen sollte, angeboten. Da für beides hohe Summen Geld verlangt wurden, lehnte Fellner ab.

Nachdem Fellner das 2020 als Zeuge bestätigt hatte, schwor ihm Katia Wagner – wörtlich – „Rache“. 



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