Armenier-Demos legten Wien lahm
Armenier-Demos legten Wien lahm
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Armenier-Demos legten Wien lahm
Armenier-Demos legten Wien lahm
Armenier-Demos legten Wien lahm
Armenier-Demos legten Wien lahm

Polit-Streit

Armenier-Demos legten Wien lahm

100. Jahrestag des armenischen Genozides legte Wiener City lahm.

In Österreich gedachten am Freitag die Armenier des Völkermords vor 100 Jahren. Rund 2.500 Menschen nahmen am „Marsch für Gerechtigkeit“ teil, der am Abend vom Karlsplatz über den Ring zum Parlament ging. Sie mahnten die Erinnerung an das Leiden ihres Volks ein.

Gegendemo
Vom Westbahnhof zogen dagegen rund 5.000 türkische Demonstranten im „Marsch für die Wahrheit“ ins Zentrum. Mit türkischen Flaggen protestierten sie gegen „die Genozid-Lüge“.

Polit-Streit
Seit Jahrzehnten streiten Historiker und Politik um den Mord an 1,5 Millionen Armeniern zwischen 1915 und 1917 durch das Osmanische Reich. Vorherrschende Ansicht ist, dass es sich um Genozid („Völkermord“) handelt. Die Türkei räumt zwar Verbrechen ein, zweifelt aber an den Opferzahlen und leugnet, dass es sich um eine staatlich gelenkte Mordaktion an den christlichen Armeniern gehandelt habe.

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 22:39

Ende der Demo-Nacht

Beide Demos gingen friedlich zu Ende.

 22:15

Abschlusskundgebung

Die Abschlusskundgebung der Armenier-Demo vor dem Parlament läuft.

 22:05

Gegendemo straff organisiert

Dutzende Ordner in blauen T-Shirts sorgen bei der Gegendemo für einen einigermaßen reibungslosen Ablauf. Etwa 5.000 Teilnehmer hatten sich an der straff organisierten Gegendemo beteiligt.

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Foto: TZ ÖSTERREICH

 21:33

Abschlusskundgebung der Gegendemo

Am Ballhausplatz haben sich die Teilnehmer der Gegendemonstration versammelt. Derzeit findet hier die Abschlusskundgebung statt.

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Foto: TZ ÖSTERREICH

 21:26

Polizei-Großaufgebot im Einsatz

Ein Großaufgebot der Polizei riegelt die Demo vor dem Parlament ab. Ein Zusammentreffen mit der Gegendemo, die in diesen Minuten ihre Abschlusskundgebung am nur wenige hundert Meter entfernten Ballhausplatz beginnt, soll unbedingt verhindert werden. Bis jetzt verlaufen beide Demonstrationen friedlich.

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Foto: TZ ÖSTERREICH

 21:18

Armenier-Demo beim Parlament

Der "Marsch für Gerechtigkeit" hat sein Ziel - das Parlament - erreicht. Für 22.00 Uhr ist dort die Abschlusskundgebung geplant.

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 21:13

Stau

Der Ring ist nach wie vor ab der Operngasse gesperrt. Auf der Umleitungsstrecke, der Zweier-Linie, müssen Sie mit Verzögerungen rechnen.

 20:52

7.500 auf den Straßen

Der "Marsch für Gerechtigkeit" ist etwa in Höhe der Hofburg und steht damit kurz vor dem Parlament. Die Teilnehmerzahl: Etwa 2.500. Die Gegendemo ist auf ihrem Weg zum Ballhausplatz auf etwa 5.000 Menschen angewachsen.

 20:32

Mit Kerzen marschieren die Teilnehmer der Armenier-Demo über den Ring in Richtung Parlament.

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 20:17

Demonstranten des "Marsches für Gerechtigkeit" ziehen an der Wiener Staatsoper vorbei:

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 20:09

Der befürchtete Verkehrskollaps in der Wiener City ist bisher ausgeblieben. Autofahrer müssen zwar innerstädtisch mit Verzögerungen rechnen, aber etwa auf der Ring-Ausweichstrecke Zweier-Linie geht es noch flüssig voran.

 20:00

 19:50

Der Demo-Zug der Armenier, laut Polizei etwa 2.500 Personen stark, biegt nun auf den Ring ein.

Der Karlsplatz/Zweierlinie ist wieder befahrbar; nun ist die Ringstraße gesperrt.

 19:40

Der lange Demo-Zug der Armenier überquert soeben die Zweier-Linie am Karlsplatz und erreicht den Ring. Der Zug ist auf mehrere tausend Personen angewachsen.

 19:38

Die türkische Demo auf ihrem Weg durch die Mariahilfer Straße. Etwa 600 Polizisten begleiten die Demonstranten.

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Foto: TZ ÖSTERREICH

 19:34

Armenier-Demo startet

Die Armenier-Demo setzt sich in diesen Minuten vom Resselpark aus in Richtung Ring in Bewegung.

 19:18

Schönborn: "Wir dürfen nicht vergessen, ab er wir müssen vergeben"

Im bis auf den letzten Platz gefüllten Wiener Stephansdom hat Kardinal Christoph Schönborn in seiner Predigt beim Gedenkgottesdienst an die Opfer des armenischen Völkermordes an jene, die dieses Gedenken kritisieren würden, appelliert: "Uns allen tut die Wahrheit gut." Nicht die Wahrheit, sondern die Verleugnung der Wahrheit führe zu neuen Konflikten.

Hass- und Revanchegedanken dürften beim Gedenken allerdings auch keinen Platz haben. "Wir dürfen nicht vergessen, aber wir müssen vergeben", sagte Schönborn.

 19:18

1.500 Teilnehmer am Westbahnhof

Etwa 1.500 Teilnehmer haben sich zum Demo-Zug am Westbahnhof eingefunden, der sich in Richtung Innenstadt in Bewegung gesetzt hat.

 19:14

500 Teilnehmer am Karlsplatz

Etwa 500 Menschen haben sich bei der Armenier-Demo am Resselpark eingefunden. Zahlreiche Teilnehmer der haben armenische Flaggen dabei. Einer hält ein Schild hoch: "Danke Österreich".

 19:07

Die Mariahilfer Straße wurde zwischen der Schottenfeldgasse und dem Gürtel gesperrt.

 19:04

Die Demo der Armenier im Resselpark am Karlsplatz will um 19.15 Uhr mit einer Schweigeminute starten. Danach soll sich der Demo-Zug in Bewegung setzen.

 19:03

Wiener Gemeinderat verurteilt Völkermord

Der Wiener Gemeinderat verurteilte am Freitag den Völkermord via Resolutionsantrag. Anders als im Nationalrat konnten sich die Fraktionen aber nicht zu einem All-Parteien-Antrag durchringen. Denn die FPÖ sieht - anders als SPÖ, ÖVP und Grüne - keine historische Verantwortung Österreich-Ungarns und wollte dem Papier nicht zustimmen.

 19:00

Karlsplatz: Polizei wartet auf Einsatz

Am Karlsplatz - dem Treffpunkt der Armenier-Demo - haben sich zahlreiche Polizisten versammelt. In mehreren VW-Bussen warten sie an der Operngasse auf ihren Einsatz.

 18:59

Westbahnhof: Erste Teilnehmer versammelt

Am Westbahnhof haben sich die ersten Demonstranten versammelt. Die Organisatoren der Demo gegen die Anerkennung des Völkermordes haben zahlreiche Schilder für die Teilnehmer vorbereitet - unter anderem mit der Aufschrift: "1915 - auch wir haben Leid erlitten".

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