Asyl: Länder kämpfen mit neuen Standards

Maximal 9 Peronen pro Raum

Asyl: Länder kämpfen mit neuen Standards

Sechs Länder erfüllen die Aufnahmequote für Asylanten nicht.

Das Asylzentrum in Traiskirchen ist mit 1.300 statt 480 Flüchtlingen heillos überbelegt. Nur Wien, NÖ und das Burgenland erfüllen die Aufnahmequote. Und eine Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil: Ab September gelten neue, strenge Standards für die Unterbringung von Asylwerbern in den Ländern: nur mehr vier Personen pro Zimmer, Raumtrenner für mehr Privatsphäre, eine Dusche für zehn Personen, Kochmöglichkeit für jeden und maximal 40 Flüchtlinge pro Unterkunft. Die ehrlich bemühte Salzburger Asyllandesrätin Martina Berthold (Grüne) meldet massive Probleme bei der Suche nach Unterkünften. Kärntens Landeschef Peter Kaiser (SPÖ), der ab Juli Ländervorsitzender ist, weiß darum, sagt aber: „Die neuen Standards müssen sein und werden auch eingehalten.“

(fuw)

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