Causa Telekom: Wieder ein Geständnis von Hochegger

Ex-Lobbyist habe Geld an ÖVP freigegeben

Causa Telekom: Wieder ein Geständnis von Hochegger

Im Prozess um Zahlungen der Telekom Austria an Parteien, Politiker und Manager hat am Donnerstag der mitangeklagte Ex-Lobbyist Peter Hochegger eingestanden, dass er über seine Firma Valora Gelder an die ÖVP gezahlt hat. Ein ebenfalls angeklagter Telekom-Manager habe ihm gesagt, dass dem damaligen ÖVP-Chef Wilhelm Molterer 100.000 Euro zugesagt worden seien, so Hochegger. Sein Fehler sei gewesen, dass er damals nicht nachgefragt habe, räumte er ein. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Wahlkampf

Die Agentur White House habe dann an ihn eine Rechnung über 96.000 € gestellt. Die Agentur hatte 2008 den Jugendwahlkampf der ÖVP bestritten und schon einen Teil des Geldes von der Partei erhalten. Als dann das Telekom-Geld via Hochegger floss, wurden die Zahlungen von der ÖVP rückabgewickelt.

Der Telekom-Block wurde beim Mega-Prozess um die Buwog – wo auch Ex-Finanzminister Grasser angeklagt ist – „eingeschoben“. Darum haben KHG & Co. jetzt einige Wochen Gerichts-Pause.

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