Das sagt Strache zu Ambros-Attacken

ÖSTERREICH-Interview

Das sagt Strache zu Ambros-Attacken

„Geschmacklos“ findet Heinz-Christian Strache Ambros’ „Beschimpfungen“ von FPÖ und ihren Wählern. Die Einladung auf ein Bier, die FP-Generalsekretär Christian Hafenecker auf oe24.TV aussprach, zieht er zurück.

Mit "Schifoan" weiter auf Platz 1 der iTunes-Charts

Im ÖSTERREICH-Interview legt Ambros noch einmal nach. „Dinge, wie das mit den 150 Euro, bleiben sitzen. Die werden noch genug Blödsinn machen, bis es der letzte Depp merkt“, bleibt er bei seiner Kritik an dem Koalitionspartner von Sebastian Kurz. Und er wird sich auch künftig von Drohungen und Beleidigungen – auf seiner Facebook-Seite wird heftig und untergriffig diskutiert – nicht zum Schweigen bringen lassen. „Die sind doch alle Maulpracker – reden nur und machen nichts. Die werden wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.“

Der Charterfolg gibt ihm Recht. Ambros ist seit Tagen mit seinem Evergreen Schifoan auf Platz 1 der iTunes-Charts – und das im Sommer! Auch sein Best-of-Album toppt die Chartliste. „Da geht sich auch eine Platzierung in den ‚Austria Top 40‘ aus“, twitterte Thomas Marx, der die Challenge startete. Das wird sich am Dienstag zeigen.

„Das gefällt mir gut“, lacht Ambros über das Comeback. „Die Österreicher sind super! Die Reaktionen, die mich erreicht haben, waren zum überwältigenden Teil positiv. Ein paar waren für die FPÖ, aber nur ein Bruchteil.“

Strache Isabelle Daniel © TZOE/Fuhrich

Strache: "Beschimpfung ist geschmacklos"

ÖSTERREICH: Ihre Generalsekretäre haben Wolfgang Ambros als „abgehalftert“ kritisiert. Jetzt ist er auf Platz 1 in den iTunes-Charts. Wie sehen Sie Ambros?

Heinz-Christian Strache: Ich schätze den Wolfgang Ambros als Künstler und Sänger, mir gefallen seine Lieder seit meiner Jungendzeit, und er hat natürlich eine große Vergangenheit. Wenn man seine Beschimpfung gegenüber der FPÖ und ihren Wählern hernimmt, so ist sie geschmacklos und hat natürlich zu einer Aufregung bei vielen Bürgern im Lande geführt. Offenbar war das seine Intension.

ÖSTERREICH: In letzter Zeit tönt die FPÖ – Schelte gegen Juncker, gegen Ambros – wieder wie in Oppositionszeiten.

Strache: Der Herr Ambros hatte die blaue Wählerschaft beschimpft, und Juncker hatte seinen öffentlichen Auftritt. Nicht Ursache und Wirkung verwechseln.

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