FPÖ holt SPÖ schon fast ein

Polit-Umfrage

FPÖ holt SPÖ schon fast ein

Bei uns bleibt die SP Erster, die VP stürzt ab, die Grünen sind schwächer als anderswo.

In Deutschland findet gerade ein Polit-Erdbeben statt. Nach neuester FORSA-Umfrage überholen die Grünen mit 28% die SPD mit 23% und würden bei Rot-Grün den Kanzler stellen. CDU (30%) und FDP (nur noch 3%) hätten keine Mehrheit mehr. In Österreich zeigt die neueste Gallup-Umfrage für ÖSTERREICH (800 tel. Interviews vom 7./8.4.) noch keinen Super-Gau, aber erste politische Vorbeben.

SPÖ Erster
Die SPÖ bleibt mit 27% unverändert Erster – verdankt das zunehmen den Beliebtheitswerten des Kanzlers. Die ÖVP stürzt auf 23% ab, ist nur mehr Dritter. Die Grünen sind in Österreich von ihren deutschen Werten weit entfernt, stagnieren bei 15%. Die FP liegt mit 26% nur hauchknapp hinter der SP. Die Strache-Partei ist in den Rohdaten – also bei den deklarierten Wählern – bei den Männern, den 30- bis 50-Jährigen und erstmals auch in Wien die Nummer 1

ÖSTERREICH druckt die Rohdaten von Gallup für größere Transparenz – damit jeder Leser sich sein eigenes Bild machen kann. Gallup rechnet diese Rohdaten konservativ hoch – da bleibt die SP vorn und die VP über 20%. Würde man die 36% Unentschlossenen nach ihrer Proteststimmung hochrechnen, kämen die FPÖ auf 30%, die SPÖ auf 25%, die ÖVP nur auf 19% und die Grünen auf 18%.

 

Pröll will jetzt Regierung umbauen

Die ÖSTERREICH-Geschichte, wie Josef Pröll nach seiner Rückkehr von Krankheit und Kur ÖVP und Regierung umbauen will, sorgte für jede Menge Aufregung in der Politischen Szene.

Maria Fekter wird die neue „Eiserne Lady“ der ÖVP
Fest steht: Nach Prölls Rückkehr dürfte Maria Fekter eine neue starke Rolle in der Partei erhalten:

  • Sie soll als neue Klubchefin das politische Profil der ÖVP völlig neu prägen.
  • Vielleicht sogar zusätzlich geschäftsführende Obmannstellvertreterin werden

Das bedeutet ein Personalkarussell in der Regierung: Michael Spindelegger soll neuer Innenminister werden. Das Außen- und das Justizministerium will Pröll mit neuen, starken Frauen besetzen.

Nur 41% für Pröll-Rückkehr – geht er zu Raiffeisen
Völlig unsicher ist noch die Zukunft von Pröll selbst. Der VP-Chef ist derzeit bei seiner Kur in Tirol völlig untergetaucht. Nur Maria Fekter durfte ihn am Donnerstag besuchen. Selbst der Kanzler hatte noch keinen einzigen Telefonkontakt zum Vize. Prölls Büro verspricht, der „Chef“ werde am Dienstag nach Ostern pünktlich beim Ministerrat sein. Danach gibt es für Prölls Zukunft drei Varianten:

  • Er behält alle Ämter von Vizekanzler bis Finanzminister – das wäre eine enorme Belastung und stößt auf den Widerstand seiner Frau.
  • Variante 2: Pröll gibt den Finanzminister an Ex-Bawag-Chef Stefan Koren oder Wirtschaftsminister Mitterlehner ab, nimmt ein reines Vizekanzler-Amt (eventuell mit Wirtschaft).
  • Variante 3: Pröll wechselt in die Wirtschaft als neuer Raiffeisen-Chef.

Die Wähler sind skeptisch: In der Gallup-Umfrage sind nur 41% für Prölls Rückkehr in die Politik, immerhin 34% dagegen.

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