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Neue "Liste Strache" droht

Facebook-Krieg, Streit um Philippa: Explodiert morgen die FPÖ?

Morgen muss sich Philippa Strache entscheiden, ob sie ihr Nationalratsmandat annimmt: Der Krieg Blau gegen Blau könnte nach dem Streit um Straches Facebook-Account eskalieren - und die FPÖ zerreißen.

Der morgige Dienstag ist für die krisengeschüttelte und bei den jüngsten zwei Wahlen schwer zersausten FPÖ ein Schicksalstag: Sollte Philippa Strache, die Gattin des durch Ibiza-Krimi und Spesen-Skandal schwer beschädigten Ex-Parteichefs, das ihr offiziell zustehende Nationalratsmandat tatsächlich annehmen, sind alle Versuche der Deeskalation in diesem internen Konflikt gescheitert.

Morgen, Dienstag, entscheidet Philippa

Mit großem persönlichen Einsatz des Führungsteams wollte und will noch immer die Wiener FPÖ eine "gute, annehmbare Betätigungs-Alternative" für Philippa Strache organisieren, bei vielen Gesprächen sollten auch die FPÖ-Chefs in den anderen Bundesländern für diese Idee gewonnen werden. Damit soll eine totale Eskalation verhindert werden: Denn die Wiener FPÖ ist in wenigen Wochen im Wahlkampfeinsatz, und dabei wäre eine Fortsetzung des Krieges absolut nicht hilfreich.

Doch für die Wiener Fraktion der Freiheitlichen könnte es noch viel schlimmer kommen: Selbst wenn eine Einigung mit Philippa Strache noch in letzter Sekunde möglich ist, vergisst der Ex-Parteichef sicher nicht, dass ihm die eigene Partei seinen Facebook-Account mit 780.000 Fans stillgelegt hat. Diese Wegnahme der letzten Chance auf Stellungnahme, Verteidigung und Kommentar wird Heinz-Christian Strache den neuen FPÖ-Chefs Norbert Hofer und Herbert Kickl nicht verzeihen.

Bis zu 28 % für neue "Liste Strache"

Und damit steht trotz aller Bemühungen der Wiener FPÖ, mit den Straches doch noch Frieden schließen zu können, so gut wie sicher ein Krieg Blau gegen Blau bevor: Strache könnte bei der Wien-Wahl mit einer eigenen "echten" FPÖ-Liste nach jüngsten Umfragen auf 16 bis sogar 28 % der Stimmen kommen, die "alte" FPÖ massiv abstürzen. Hofer müsste bei einem derartigen Debakel der "FPÖ alt" in Wien die Parteispitze abgeben, Herbert Kickl würde übernehmen.

Noch will der Ex-Vizekanzler aber noch nicht offen über eine neue Liste reden, hörte ÖSTERREICH aus seinem Umfeld: "Er macht sich große Sorgen, dass jene Typen und ihre Komplizinnen, die hinter der Produktion des Ibiza-Video stecken, ihm gemeinsam mit ihren Helfern in gewissen Medien dann nochmals, aber noch viel härter schaden wollen. Auch mit absolut falschen Beschuldigungen."

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