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Existenzängste und Streit um Hunde

Gewalt-Eskalation: Deshalb zeigt Kneissl Ehemann an

Zwei Schläge ins Gesicht: Ex-Ministerin Karin Kneissl wurde vom Ehemann geschlagen.

Zu ihrer Hochzeit in der Steiermark kam Russlands Präsident Wladimir Putin. Jetzt, 18 Monate später, liegt die Ehe der Ex-Außenministerin in Trümmern. Nach heftigem Streit trommelte sie – wie berichtet – erst wütend gegen die Brust ihres (Noch-)Ehemannes Wolfgang Meilinger. 

Dennoch wurde über den Unternehmer ein Betretungs- und Annäherungsverbot verhängt. Trennungsgerüchte um das Paar gab es seit Monaten. Sie dementierte. Nun aber, in der Corona-Krise, haben sich (wie bei vielen Paaren) auch bei ihr Existenzängste dazugemischt. Die Ex-Ministerin (13.000 Euro Gehalt) regte sich sogar öffentlich darüber auf. Sie habe „bei null Einkommen nichts aus dem Härtefallfonds für Selbstständige bekommen“, sagte sie im oe24.TV-Interview.

© APA/ROLAND SCHLAGER
Bei der Hochzeit im August 2018 schwebten beide noch auf Wolke 7.

© APA POOL
Als Ehrengast war sogar Russlands Präsident Putin dabei. Mit der Braut wagte er sogar ein Tänzchen.

Kneissl im oe24.TV-Interview: "Ich habe mit meiner Hochzeit sehr hohe Ausgaben gehabt ..."

oe24.TV: Sie hatten als Ministerin ein Einkommen von 7.600 Euro netto im Monat, dennoch haben Sie um Unterstützung beim Härtefonds angesucht. Warum?

Karin Kneissl: Ich hatte mit meiner Hochzeit sehr hohe Ausgaben, die wurden nicht – wie alle gesagt haben – vom Steuergeld bezahlt. Ein Teil wurde von meinem Mann bezahlt, der größte Teil aber von mir. Und während meiner Ministerzeit musste ich jemanden engagieren, der meine Tiere betreut – da bin ich pari ausgestiegen. Auch wenn das viele irritiert. Ich hatte bei meinem Ausscheiden aus der Politik keine Rücklagen und seither null Einkommen.

oe24.TV: Ihr Antrag auf Corona-Nothilfe wurde abgesagt. Was wollten Sie denn haben?

Kneissl: Es geht nicht darum, was ich will. Ich übe grundsätzliche Kritik am Härtefonds. Denn er könnte unbürokratischer sein. Für einen Kleinunternehmer ist das noch komplizierter als für mich als Juristin. Ich bin leer ausgegangen, weil ich bis Ende 2017 über der Höchstsumme 32.000 Euro verdient habe – also 2.700 pro Monat, also nicht viel.

oe24.TV: Wie ist Ihre Auftragslage seit Ausbruch der Corona-Krise?

Kneissl: Meine Auftragslage war ausschließlich im Ausland, vor allem im Bereich der Energieanalyse und da ist bereits ab Ende Februar alles abgesagt worden. Wie gesagt, ich habe null Einkünfte gehabt.

S. Blagojevic

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