Kern will nicht Wiener Bürgermeister werden

Stadtrat Ludwig "absolut geeignet"

Kern will nicht Wiener Bürgermeister werden

Der SPÖ-Spitzenkandidat über Häupl-Nachfolge, ­Kindergärten und Mieten.

In einem Wien heute-Interview äußerte sich SPÖ-Spitzenkandidat Christian Kern zur Häupl-Nachfolge. Das Amt als Wiener Bürgermeister ist für Kern demnach „auf keinen Fall“ ein Plan B, falls er nicht wieder Bundeskanzler wird. „Ich habe mich entschieden, zehn Jahre meines Lebens der Politik zu widmen“, so Kern. „Und aus meiner Sicht ist dieser Weg ganz eindeutig einer in der Bundespolitik und nicht in der Wiener Politik.“ Als Nachfolger hält er Stadtrat Michael Ludwig für geeignet. Aber: „Die SPÖ hat eine große Zahl an Menschen, Männern und Frauen, die ich für absolut geeignet halte.“

Kontrollen

Angesprochen auf die Kritik von ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz an den islamischen Kindergärten, meinte Kern, man müsse „den Weg der konsequenten Kontrollen fortsetzen“. Auch die Mieten ­waren Thema: Ein neues Mietensystem sei gescheitert, „weil die ÖVP die falschen Interessen geschützt hat, nämlich insbesondere von den Besitzern von Zinshäusern“, so Kern. Wenn es nach Kern geht, sollen die Vermieter Makler- und Grundgebühren nicht mehr auf Mieter abwälzen können. „Was 400, 500 Euro im Jahr niedrigere Kosten bedeuten würde für Mieter.“

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