Kurz trifft Zuckerberg in Hotelsuite

Kanzler in München

Kurz trifft Zuckerberg in Hotelsuite

Der Kanzler traf heute in München zum ersten Mal Facebook-Chef Mark Zuckerberg.

Bundeskanzler Sebastian Kurz kam am Rande des Münchner Sicherheitstreffens am Samstag erstmals mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zusammen. Die beiden plauderten in einer Hotelsuite unter anderem über Hass im Netz, eine faire Besteuerung für digitale Unternehmen sowie neueste Trends und Entwicklungen in der digitalen Wirtschaft. Der Kanzler bedankte sich später auf Twitter für den interessanten Austausch.

 

 

Zuckerberg hielt am Samstag auch eine Rede in München. Der US-Amerikaner, der ganz besonders in Europa stark polarisiert, will damit aufhorchen lassen, dass er für eine Digitalsteuer sei und sein Internetimperium in Zukunft mehr Steuern in Europa zahlen wolle. Frankreich und Österreich drängen bereits seit zwei Jahren darauf. 

Kurz nahm bereits gestern an einer Diskussion mit Kanadas Premier Justin Trudeau – für die beiden war es das erste Treffen – über die „Krise des Westens“ teil. Kurz betonte dabei, „wie wichtig es ist, unsere Werte, Demokratie und Medienfreiheit, stärker in die Welt zu bringen“. In der Debatte wurde er auf Orbáns „Aushöhlung der Demokratie“ angesprochen. Kurz kon­terte, es dürfe „keine Kompromisse bei Rechtsstaatlichkeit geben. Aber Demokratie, wie es sie in Europa und den USA gibt, ist einzigartig. Wir sollten uns nicht selbst schlechtmachen.“ Trudeau betonte „die Unterschiede“ zwischen ihm und Kurz in Sachen Flüchtlingspolitik und appellierte: „Die Menschen, die aus Syrien zu uns kommen, wollen eine bessere Zukunft für ihre Kinder.“

Kurz wieder im Oval Office bei Trump

Sebastian Kurz wird, wie von ÖSTERREICH berichtet, Anfang März erneut Gast von Donald Trump im Weißen Haus sein. Es ist der zweite Besuch des Kanzlers in nur 13 Monaten. Dass der US-­Präsident ihn – davor war 13 Jahre kein österreichischer Regierungschef zu Gast im Oval Office – empfängt, hat wohl auch einiges mit der Person Kurz zu tun. Der Österreicher hat als einer von wenigen westlichen Regierungschefs Trumps Nahost-Friedensplan nicht kritisiert. Und Kurz hat bei seiner letzten Visite auch Bande zu Trumps Tochter Ivanka geknüpft.
 
 

 

 

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