Ludwig: Mehr Transparenz bei Inseraten

Neue 'Spielregeln' ab 2019

Ludwig: Mehr Transparenz bei Inseraten

Angesichts einer sich „veränderten Medienlandschaft“ wolle er ein „neues transparentes Konzept für die Informationspolitik der Stadt Wien“ ent­wickeln, kündigte SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig gestern an. Ab 2019 soll die Inseratenvergabe der Stadt Wien – die laut Ludwig „Medienvielfalt“ und „journalistische Qualität“ fördern solle – neu aufgestellt werden.

Das Hauptziel dieser „Informationspolitik“ sei, die „Wiener zu informieren“. Der rote Stadtchef möchte mit seinem Koalitionspartner, Experten und auch ­Medienmachern dieses neue Modell entwerfen. Das Inseratenvolumen ­solle künftig transparenter vergeben werden.

Aufregung um Dichands

Zuletzt hatte es viel Aufregung um die Inserate an die Familie Dichand gegeben, die über ihre Kleinformate Krone und Heute im Jahr 2017 ­sagenhafte 9.860.680 Euro von Ludwigs Vorgänger ­Michael Häupl zugeschoben bekommen hatten. Andere Zeitungen wie ÖSTERREICH erhielten weitaus weniger.

Ludwig stellte auch klar: „Ich lasse mich von einzelnen Medien nicht unter Druck setzen und auch nicht durch mögliche Kampagnen beirren.“

„Befremdet“. Der Wien-­Regierungschef zeigte sich zudem „befremdet“, dass die Krone ihm fälschlicher­weise vorgeworfen hatte, sich in ­einen Vergleich zwischen Wiener Linien und der Mediengruppe ÖSTERREICH eingemischt zu haben. Das sei schlicht nicht wahr.

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