Protestmarsch gegen den Ausbau der Moschee vor einer Woche

Wien-Brigittenau

Neue Gesprächsrunde für Islamisches Zentrum

Nach den hitzigen Demonstrationen gegen den Ausbau des Gebetshauses in Wien-Brigittenau soll jetzt wieder vernünftig debattiert werden.

Nach den im Juni unterbrochenen Gesprächen über den Ausbau des islamischen Zentrums in Wien-Brigittenau ist nun für den 3. Oktober ein neuerliches Treffen vereinbart worden. Das teilte SPÖ-Bezirksvorsteher Karl Lacina mit. Die Ausbaupläne hatten in der vergangenen Woche zu heftigen Protesten geführt.

Alle reden mit
An dem Gespräch werden Vertreter der gegen das Projekt auftretenden Bürgerinitiative, Bezirksvorsteher Lacina, sein Stellvertreter Hannes Derfler, Vertreter des Betreibervereins Atib, der Architekt des Projekts und Mitarbeiter der Baubehörde teilnehmen. "Ich bin froh, dass nach der Ernüchterung durch die Demonstration, bei der einige Rechtsnationale mitmarschiert sind, wieder Vernunft bei allen unmittelbar betroffenen Anrainerinnen und Anrainern eingekehrt ist", meinte Lacina.

Der Stein des Anstoßes, das islamische Zentrum in der Dammstraße, besteht seit 1996 und beinhaltet Seminar- und Gebetsräume. Nun wird es ausgebaut. Dabei soll es keine muslimische Ausprägung - wie etwa Minarette - erhalten. An der Demonstration vergangene Woche hatten rund 700 Menschen teilgenommen, unter ihnen auch FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Auch Gegendemos wurden abgehalten.

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