Innenminister Günther Platter mit FBI-Direktor Robert S. Mueller (l)

Anti-Terror-Treffen

Platter und FBI-Chef besprechen Islam-Gefahr

Der Innenminister gab dem FBI-Direktor Informationen zu den in Wien verhaftenden Islamisten.

Sehr zufrieden hat sich ÖVP-Innenminister Günther Platter nach dem Treffen mit FBI-Direktor Robert S. Mueller am Donnerstagvormittag gezeigt. Es habe ein "intensiver Gedankenaustausch" stattgefunden, besonders ausführlich habe man die Terrorismusbekämpfung behandelt. Laut Platter wurden auch Informationen zur aktuellen Verhaftung der Wiener Islamisten an das FBI weitergegeben. Das Gespräch diente zur Vorbereitung auf den Besuch des Ministers in Washington Ende Oktober.

Kooperation ist alles
"Unser Erfolg beruht auf den Beziehungen innerhalb der USA und in das Ausland", sagte Mueller, besonders durch das Internet sei es nun "mehr denn je" wichtig, Informationen auszutauschen und zusammenzuarbeiten. Das Gespräch mit dem Innenminister sei in diesem Zusammenhang sehr "fruchtbar" gewesen.

Laut Platter gab es von Seiten des FBI-Chefs ebenso eine "klare Meinung" zum Thema Onlinedurchsuchungen, sie seien "dringend notwendig". Diskutiert wurde auch die geplante Sexualstraftäterdatei für Österreich.

Platter lobte die bisherige Zusammenarbeit mit den US-Behörden. "Wir konnten im Jahr 2006 bereits 31 Fälle von Geldwäsche gemeinsam aufklären", so der Innenminister, und er wies auf die Zerschlagung eines Kinderporno-Rings innerhalb der Operation "Floh" und "Orange Bill" hin.

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