Porno-Festival sorgt weiter für Erregung

Streit um Finanzierung

Porno-Festival sorgt weiter für Erregung

FPÖ-Klubchef Toni Mahdalik will „per Anfrage prüfen, ob es zu in­direkten Subventionen kam“. Direkte Subventionen aus Steuergeld werden dementiert – offiziell wird das Festival aus Crowdfunding, von privaten Sponsoren und durch Karteneinnahmen finanziert. Doch beim Crowdfunding standen Dienstagabend ganze 2.699 Euro zu Buche.

Stadt Wien hat Festival-Förderung abgelehnt

Förderung. ÖSTERREICH hat deshalb nachgefragt: „Vonseiten der Stadt Wien haben sie keine Subventionen bekommen“, erklärt man im Büro des zuständigen Stadtrats Andreas Mailath-Pokorny. „Es wurde eingereicht, aber abgelehnt.“ Sollten Förderungen anderer Empfänger missbräuchlich verwendet werden, werde das zurückgefordert, wird außerdem versichert.

Organisatoren. „Das Porn Film Festival wird ehrenamtlich organisiert und erhält keine staatlichen Förderungen“, versichert auch ein Festival-Sprecher. „Unsere Partnerschaft etwa mit Okto ist unentgeltlich“, heißt es. Die Aids-Hilfe Wien beteilige sich, um „beim Festival über Schutz durch Kondome und Test- und Beratungsangebote zu informieren“, heißt es außerdem.

Womit freilich noch immer offen bleibt, wie man die diversen Partys und Kosten für Filme und Locations bezahlt – fallen etwa im bestens subventionierten Filmcasino keine Saalmieten an?

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