Rote Intrigen um Skandalbericht über Wehsely

RH-Leaks

Rote Intrigen um Skandalbericht über Wehsely

Jetzt wird der „Wahlkampf“ um die Nachfolge von Michael Häupl am 27. Jänner wirklich brutal. Das Schieder-Lager, namentlich dessen Führungsfigur Stadträtin Sandra Frauenberger, habe erfolgreich versucht, die Veröffentlichung des Skandal­berichts des Rechnungshofs zum KH Nord und den U-Ausschuss dazu auf den Februar 2018 – nach der Wahl des Häupl-Nachfolgers – zu schieben, heißt es im Ludwig-Lager.

Man sei ja gegen Sippenhaftung, heißt es treuherzig, aber Andreas Schieder schade jeder öffentliche Auftritt seiner Lebensgefährtin Sonja Wehsely, zumal als mutmaßliche Schuldige am Milliardendesaster um das Krankenhaus Nord. Lebensgefährtin Wehsely als Hauptzeugin in einem U-Ausschuss wäre also ein Albtraum für Schieder.

Dass ausgerechnet jetzt über ein Ludwig-affines Blatt Teile des RH-Berichts über Wehsely geleakt wurden, empört das Schieder-Lager und durchkreuzt dessen Strategie.

Josef Galley

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