SP zieht davon, FP fällt zurück

Sonntagsfrage

SP zieht davon, FP fällt zurück

Überraschende neue Umfrage von Karmasin: Die FPÖ fällt auf Platz 3 zurück.
Die Affäre Graf schadet der FPÖ offenbar massiv. Laut neuester Sonntags-Umfrage der „Karmasin-Motivforschung“ fällt die FPÖ in dieser Woche auf 24 % und damit auf Platz 3 zurück. Das ist ein Minus von 2 % zur letzten Karmasin-Erhebung vor zwei Wochen.

Spindeleggers ÖVP erkämpft sich erstmals seit Langem mit 25 % wieder Platz 2.
Die Kanzler-Partei SPÖ erreicht ebenfalls erstmals seit langer Zeit wieder die 30-%-Marke, baut damit die Führung weiter aus – und liegt laut Karmasin mehr als deutlich in Führung.

Die Grünen stagnieren bei nur 12 %. BZÖ und Piraten wären nicht im Parlament.
Die Karmasin-Umfrage bedeutet auch: Derzeit wäre eine Große Koalition die einzige Möglichkeit für eine Regierung. Weder Schwarz-Blau noch Rot-Grün hätten über 50 % – die Große Koalition wäre zum Weitermachen „verurteilt“.

HC Strache über den Graf-Skandal

ÖSTERREICH: Die FPÖ fällt laut neuer Umfrage auf Platz 3 zurück.
STRACHE: Die einzige Umfrage, die zählt, ist der Wahltag. Und da werden wir auf Platz 1 sein. Nicht zuletzt deshalb, weil wir die einzige Partei sind, die konsequent für eine Demokratiereform eintritt.

ÖSTERREICH: Was fordern Sie konkret?
STRACHE: Dass jede Volksbegehrens-Initiative, die über 250.000 Stimmen erhält, zur verbindlichen Volksabstimmung führt. Und das Ergebnis der Volksabstimmung von der Regierung umzusetzen ist, sobald 30 % der Wähler teilnehmen.

ÖSTERREICH: Der Bundespräsident hat das abgelehnt.
STRACHE: Er hat sich als Partei-Apparatschik entlarvt, der nur den Machtapparat der SPÖ erhalten will. Seine Wortwahl war schockierend. Er sagte, mehr Demokratie entspräche nicht unserer Tradition. Das ist ja wie in Nordkorea.

ÖSTERREICH: Die FPÖ verliert in den Umfragen, weil Ihr Nationalratspräsident Graf in eine skandalöse Stiftungs-Causa verwickelt ist.
STRACHE: Ich habe mit ihm vereinbart, dass er den Stiftungsvorsitz sofort zurücklegt, wenn seine Reputation vor Gericht wieder hergestellt ist. Er will vor Gericht um seine Ehre kämpfen, dann legt er sofort zurück. Es stehen massive Vorwürfe im Raum. Er sagt, das ist eine skandalöse Verleumdung.

ÖSTERREICH: Wenn das Gericht die Vorwürfe bestätigt?
STRACHE: Keine Frage, dass ein Rücktritt fällig ist, wenn die Vorwürfe stimmen. Aber ich bin mir ­sicher, das sind Verleumdungen. Grafs Ehre wird wieder hergestellt, und er legt die Stiftung zurück.
 

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