Ibiza-Affäre

Schwere Vorwürfe: Was wusste Krone-Moderatorin?

Brisantes Schreiben von HC Straches Anwalt bringt Krone-TV-Moderatorin unter Druck. Katia Wagner dementiert jede Mittäterschaft.

Die langjährige Freundin eines Haupttäters im Ibiza-Krimi ist nun mit neuen Beschuldigungen konfrontiert: Katia Wagner, die für die Kronen Zeitung wöchentlich ein Online-TV-Format moderiert, wird vor Gericht eine mögliche Mittäterschaft an der Polit-In­trige gegen Heinz-Christian Strache vorgeworfen. Und zwar von niemand Geringerem als dem Strache-Anwalt selbst.

„Ich werde alle klagen, die das behaupten. Ich habe mit dieser Sache nichts zu tun, ich wusste gar nichts von diesem Ibiza-Video“, sagte Katia Wagner bei einem Telefonat mit ÖSTERREICH zu den nun aufgetauchten Vorwürfen. Die TV-Moderatorin und Kolumnistin der Krone blieb bekanntlich weiterhin bei dem Boulevardblatt, obwohl gleich nach Veröffentlichung des Ibiza-Videos bekannt wurde, dass ihr langjähriger Lebensgefährte M. einer der Haupttäter bei diesem Politkrimi ist. Der Wiener Rechtsanwalt M. hat das wenig später gestanden. Wagner gibt in dem Telefonat mit ÖSTERREICH auch offen zu, den „Ibiza-Anwalt“ M. weiter zu treffen: „Aber nur sporadisch.“

Strache-Anwalt erhebt Vorwurf gegen Wagner

Jetzt sind schwere Vorwürfe gegen Katia Wagner aktenkundig: In einem Schreiben des Rechtsanwalts von Heinz-Christian Strache an das Gericht wird nun behauptet, dass die TV-Moderatorin bereits 2015 versucht hätte, den Verkauf einer Haarsträhne von Strache zu vermitteln. Angeblich wären damals in dieser Haarsträhne Spuren von Drogen zu finden gewesen.

Hintergrund ist eine Klage, die Wagner gegen Strache eingebracht hatte, weil dieser in einem Posting behauptet hatte, dass sie Verbindungen zum Video-Produzenten habe. Straches Anwalt konterte jetzt in der Klagsbeantwortung mit den Vorwürfen gegen Wagner.

Das TV-Starlet kommt mit diesen neuen Vorwürfen auch deshalb unter Druck, weil Katia Wagner gegenüber ihrem Arbeitgeber Krone stets bestritten hat, seit 2017 öfters Kontakt zu „Ibiza-Anwalt“ M. gehabt zu haben. Angeblich gab Wagner, für die die Unschuldsvermutung gilt, dafür sogar eine eidesstattliche Erklärung ab.

© Facebook

Ehepaar Strache wehrt sich jetzt gegen Katja Wagner.

Philippas Bruder schmeißt Job in Sport-Institut hin

Nach nur einem Jahr verlässt Christopher Beck, der Bruder von Philippa Strache, das Institut Leistungssport Austria, berichtet Profil. Zwei Kabinettsmitarbeiter von Heinz-Christian Strache hatten ihn dort bei Arbeitsantritt den neuen Kollegen vorgestellt. Nach Straches Karriere-Aus sollten ihm die Stunden reduziert werden. Dieses „Angebot“ lehnte er aber ab.

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