So mobben SPÖ-Länder Darabos

Wien

So mobben SPÖ-Länder Darabos

Der Haussegen in der SPÖ hängt ordentlich schief. Darabos unter Beschuss.

Es war wieder einmal Michael Häupl, der mit der ihm eigenen Sanftheit auf den Tisch schlug: Zunächst begrub er die von der SPÖ geforderten Vermögenssteuern, dann eröffnete er das verbale Feuer gegen SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos.

Offiziell ist in der roten Welt freilich alles „friedlich“ und nur die bösen Medien würden da „was inszenieren“. Im gar nicht so versteckten Hintergrund hängt der Haussegen allerdings verdammt schief: Vor allem in Wien ist die Nervosität vor der Landtagswahl im Oktober groß, von der Bundes-SPÖ erwarte man „mehr Unterstützung“ (auch finanzieller Natur), berichten Eingeweihte. Man wolle eine Steuerreform „mit klaren Entlastungen“. Und eine Bundes-SPÖ, die sich „gegen die ÖVP stärker zur Wehr“ setze.

Kanzler Faymann wird 
das letzte Wort sprechen
Ähnlich sieht man die Lage in der steirischen SPÖ, deren Vorsitzender Franz Voves nicht als größter Fan des Bundeskanzlers gilt.

Darabos, der alle Volten seiner Partei stets treu mitgetragen hat, könnte nun das „erste Bauernopfer werden“, sagt ein SPÖ-Mann. Faymann – derzeit wie Tausende andere auch an Grippe erkrankt – wird das letzte Wort aber erst sprechen. Ob er Häupl noch überrascht?

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