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Rechte für Facebook-Seite

Strache-Anwalt: Ultimatum für die FPÖ bis Freitag

Heinz-Christian Strache verlangt von FPÖ die Herausgabe der Zugangsdaten zur Facebook-Seite 'HC Strache'.

Wien. Straches Anwalt Ben Irle sagt im Interview bei Fellner! LIVE auf oe24.TV zur Causa um die Facebook-Seite von Heinz-Christian Strache: Es sei am vergangenen Freitag eine "außergerichtliche Inanspruchnahme" der Seite mit einem anwaltlichen Schreiben erfolgt. "Wir haben in diesem Schreiben die FPÖ aufgefordert, die Zugangsdaten für die Facebook-Präsenz herauszugeben", so Irle. Auch habe man eine Frist bis kommenden Freitag gesetzt. Bis dahin habe die Partei Zeit, sich zu äußern "und die Zugangsdaten herauszugeben".

FPÖ will sich nicht äußern 

Die FPÖ will sich zur Forderung ihres Ex-Chefs Heinz-Christian Strache, wieder Zugriff auf seine Facebook-Seite zu erhalten, vorerst nicht äußern. "Das ist eine juristische Frage, die von Juristen zu klären ist", hieß es am Mittwochvormittag lediglich aus dem Büro von FPÖ-Chef Norbert Hofer.
 
Strache hat auf seine offizielle Facebook-Seite mit knapp 790.000 Fans, in dessen Impressum nicht er selbst, sondern die Partei steht, keinen Zugriff mehr. Die Partei hat ihm die Administratorenrechte im Zuge des Ibiza-Skandals entzogen, zuletzt konnte er nur mehr nach vorheriger Prüfung durch die Partei posten. Das bisher letzte Posting auf der Fan-Seite erfolgte am 2. Oktober. Damals erschien ein Foto Straches mit dem Schriftzug "Danke", dazu hieß es: "Ich bedanke mich bei meinen treuen Weggefährten!" Aktiv ist Strache nur mehr auf seiner eigenen "privaten" Facebook-Seite.
 
Bis vor kurzem war Straches Fan-Seite der reichweitenstärkste politische Account auf Facebook. Seit Ende Mai 2019 hat die Seite von Sebastian Kurz mehr Fans. Aktuell "gefällt" der Facebook-Auftritt des ÖVP-Chefs etwas mehr als 800.000 Usern.
 

Philippa entscheidet bis 23. Oktober über Mandat

Philippa Strache, Frau des früheren FPÖ-Chefs, wird erst kommende Woche entscheiden, ob sie das ihr zustehende Nationalratsmandat der FPÖ auch annehmen wird. Das teilte ihr Anwalt laut ÖSTERREICH mit. Ursprünglich hatte Strache über ihren Rechtsvertreter ausrichten lassen, dass sie sich bis zum (morgigen) Mittwoch entscheiden wird.
 
Straches Anwalt erklärt laut Vorab-Meldung auf oe24.TV, dass es nun nicht bei diesem Termin bleiben wird: "Wir waren in der vergangenen Woche davon ausgegangen, dass wir bis morgen diese Entscheidung zu treffen haben. Mittlerweile wissen wir, dass sie erst mit Ausstellung des Wahlscheines am 23. Oktober zur konstituierenden Nationalratssitzung Abgeordnete würde. Wir haben also daher noch eine Woche Zeit, diese Entscheidung zu treffen, und wollen uns diese Zeit auch ausbedingen."
 
Die "aktuellen Ereignisse" seien einer der Gründe dafür. Es gebe hier "viele Dinge, die zu berücksichtigen sind", sagte er. "Daher hat Frau Strache diese Entscheidung getroffen, die zur Verfügung stehende Zeit bis kommende Woche noch voll zu nutzen, um eben auch die richtige Entscheidung zu treffen."
 
Video zum Thema: Ultimatum an FPÖ
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